Die Generation ab 50 geht verstärkt online

Unterhaltung und Kommunikation toppen - Shopping floppt

Das französische Markt- und Sozialforschungsinstitut Novatris befragte im Rahmen seiner regelmäßigen Online-Studie NetObserver deutsche Internetnutzer über ihre Online- sowie ihre Freizeit-Aktivitäten. Die Ergebnisse der Studie NetObserver sollen Aufschluss über die Profile und Verhaltensweisen der Online-User geben. Im besonderen Fokus der letzten Untersuchung standen Nutzer, die das Internet innerhalb der letzten sechs Monate erstmals für sich entdeckt haben sowie Personen, die gezielt Online-Banking-Angebote wahrnehmen.

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Insgesamt 21 Prozent der Befragten der Studie gaben an, das Internet erst seit weniger als sechs Monaten zu nutzen. Dabei wird deutlich, dass die ältere Generation zunehmend ihre Berührungsängste vor dem Internet verliert: 33 Prozent der Internet-Neuzugänger sind zwischen 50 und 69 Jahre alt. Bezogen auf alle Befragten kommen aus dieser Altersgruppe lediglich 15 Prozent. Gleich ist dagegen das Verhältnis von weiblichen (47 Prozent) und männlichen (53 Prozent) Nutzern, sowohl bei den Einsteigern wie bei allen Befragten. Die von den neuen Internetnutzern am meisten frequentierten Web-Angebote stammen aus den Bereichen Unterhaltung und Freizeit (52 Prozent) sowie Community-Webseiten (40 Prozent).

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Eher vorsichtig sind die Neu-User beim Thema Online Shopping. Rund 42 Prozent nutzen E-Commerce-Webseiten und 38 Prozent sind tatsächlich bereit, im Internet einzukaufen oder haben dies bereits getan. Mit mehr Erfahrung im Internet ändert sich das dramatisch: Unter allen Befragten gaben 63 Prozent an, mindestens gelegentlich online einzukaufen. Favoriten bei den Online-Bestellungen der Internet-Neulinge sind ganz klar Software (53 Prozent) und Musik (51 Prozent). Der Kauf von Schmuck und Kosmetikprodukten sowie Fahrkarten (Flug- und Bahntickets) liegt bei 46 beziehungsweise 37 Prozent und damit deutlich höher als beim Durchschnitt aller Befragten.

Unter allen Befragten gab lediglich gut ein Drittel (35 Prozent) an, regelmäßig Gebrauch von Online-Banking-Services zu machen, zum Beispiel für private Kontoführung. Hierbei handelt es sich zu 71 Prozent um erfahrene Internet-User, die seit mehr als zwei Jahren das Internet nutzen. Außerdem sind Männer gegenüber dem Thema Online-Banking aufgeschlossener als Frauen. Erstere machen mit 62 Prozent den Löwenanteil aus. Die Nutzer von Online-Banking-Angeboten weisen eine überdurchschnittlich hohe Affinität zu Online-Shopping-Seiten (64 Prozent) sowie Finanz- und Wirtschaftsportalen (40 Prozent) auf. Fast jeder (94 Prozent) ist bereit, im Internet einzukaufen oder hat dies bereits getan. Von diesen Nutzern von Online-Banking werden überdurchschnittlich häufig Software (44 Prozent) sowie Kleidung und Textilien (40 Prozent) gekauft.

In Deutschland existiert NetObserver seit Januar 2001 und zählt heute rund 15.000 Befragungsteilnehmer pro Erhebungswelle. Etwa 70 deutsche Webseiten aus den Sparten Business, Finanzen, Freizeit/Spiele, Suchmaschinen, audiovisuelle Medien, E-Commerce und Kleinanzeigen beteiligen sich an diesem Projekt.

Zwischen dem 15. Dezember 2001 und dem 31. Januar 2002 beteiligten sich rund 15.000 Internet-Anwender an der Umfrage.

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