Der Kontakter: Insolvenz von Premiere wird im Juni erwartet
Der Kontakter zitiert eine Unternehmenssprecherin im Konzern: "Premiere ist nicht insolvent, wir haben liquide Mittel." Doch hinter den Kulissen würde schon an einer Auffanggesellschaft aus Bayerischer Landesbank und HypoVereinsbank gearbeitet. Dort sollen nach Angaben des Kontakters die bestehenden rund 2,4 Millionen Abonnements und das Rechteportfolio integriert werden.
Für Premiere-Chef Georg Kofler würde eine Insolvenz bedeuten, dass er den Betrieb der Pay-Plattform von den Altlasten des Kirch-Konzerns abkoppeln könnte. Ein Neuanfang wäre möglich: Die Auffanggesellschaft könnte etwa bei den überteuerten Filmrechten neu verhandeln. Ob es sich bei der angeblichen Insolvenz allerdings nur um ein eventuell geschickt gestreutes Gerücht handelt oder nicht, lässt sich derzeitig nur vermuten.