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Load-Balancing und High-Availibility für Linux

Open Cluster erlaubt Load-Balancing schon ab zwei Rechnern. Die Firma VitaeSoft bietet mit Open Cluster v 0.2 eine frei unter der GPL veröffentlichte High-Availibility- und Load-Balancing-Lösung für Linux an. Open Cluster kommt dabei ohne einen zentralen Server aus.
/ Jens Ihlenfeld
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VitaeSoft setzt bei Open Cluster auf eine dezentrale Architektur, bei der sich die einzelnen Nodes gegenseitig über ihren Status auf dem Laufenden halten. Fällt ein Knoten aus, übernimmt ein anderer seine Anfragen. Die Verteilung der Last erfolgt anhand der von der Gegenseite genutzten IP-Adresse. Über einen Hashing-Algorithmus werden einzelne IP-Segmente auf den angeschlossenen Nodes verteilt und so eine grobe Lastverteilung erreicht.

Die Software kann im Gegensatz zu den meisten anderen Lösungen schon ab zwei Rechnern eingesetzt werden, die sich die Last teilen und gegenseitig für einander einspringen können. VitaeSoft gibt eine Skalierbarkeit von 2 bis 16 Servern an.

Die Software benötigt einen Linux Kernel 2.4.x, der allerdings entsprechend gepatcht werden muss.

Die Open-Cluster-Lösung besteht aus drei Komponenten: der eigentlichen Load-Balancing-Software Quantizer, der High-Availability-Software Pulsar und einem grafischen Interface namens OC GUI.

Zudem hat VitaeSoft mit Quantum Cluster v. 1.0 auch eine kommerzielle Version des Open Cluster im Angebot, die für 499,- US-Dollar auch SSL-Support, User-Authentifizierung und einige weitere Features unterstützt.


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