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Mit der Power von Distributed Computing

Rechenkapazität im und über das Netz organisieren

Auch ohne Supercomputer sind aufwendigste Berechnungen möglich, sehr viel kostengünstiger und zeitnaher, als viele IT-Verantwortliche bisher annehmen: mit der eigenen Hardware im Intranet oder per Outsourcing über das Internet.

Artikel veröffentlicht am ,

"Distributed Computing" bedeutet verteiltes Rechnen. Dabei übernimmt ein zentraler Rechner mit entsprechender Steuerungssoftware die Aufgabe der Konfiguration eigenständiger Rechner innerhalb eines neuronalen Netzes und die ständige Optimierung, also die Verteilung kleiner Rechenanfragen an die beteiligten Computer und die Auswertung der zurückerhaltenen Ergebnisse. Leerlaufzeiten der beteiligten Rechner werden so erstmals sinnvoll genutzt und die sind oft immens.

Mit 12 Teraflops ans Ziel

Bisher war das verteilte Rechnen vor allem aus ehrenamtlichen Projekten bekannt, bei denen es keinerlei finanzielle Entschädigung und nicht einmal eine Gegenleistung für Strom-, Rechen- und Verbindungskosten gibt. So begnügen sich die Besitzer vieler heimischer Computer damit, Teil eines weltweiten gigantischen Supercomputers zu sein und bestenfalls honorieren Wissenschaftler die Arbeit mit einer kleinen Verlosung unter allen Teilnehmern. Das bekannteste Projekt ist SETI@home (SETI für Search for Extraterrestrial Intelligence), bei dem Millionen Menschen weltweit Signale aus dem Weltall auswerten, um außerirdischem Leben auf die Spur zu kommen. Die Rechenleistung ist gigantisch: Durchschnittlich wird mit 12 Teraflops bzw. 12 Billionen Fließkommaoperationen pro Sekunde gearbeitet. Andere Projekte, manche davon auch nur vermeintlich mit nicht-kommerziellem Charakter, sind bei der Arzneimittelforschung angesiedelt, z. B. bei der Suche nach einem wirksamen Medikament gegen Aids oder Krebs. Für negative Schlagzeilen sorgte das verteilte Rechnen jüngst, als der File-Sharing-Dienst KaZaA heimlich ein Programm zum Distributed Computing in seine Software eingebunden hatte. Der Unmut der Nutzer war aber ausschließlich in der kommerziellen Nutzung begründet.

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Mit der Power von Distributed Computing 
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blackshark 09. Mai 2002

Nicht nur Seti@home (sehr gutes Projekt!), auch z.B. www.distributed.net braucht die...


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