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ELSA-Transfergesellschaft fängt 100 Beschäftigte auf

140 von 340 ELSA-Mitarbeitern sind seit 1. Mai 2002 arbeitslos. Laut den Aachener Nachrichten konnten rund 100 von 340 Beschäftigten der gescheiterten ELSA AG in einer Transfergesellschaft untergebracht werden. 140 Angestellte des deutschen Hardwareherstellers sind seit 1. Mai arbeitslos.
/ Christian Klaß
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Die Gründung der Transfergesellschaft - an der sich auch NVidia beteiligte - stand aus finanziellen Gründen bis zuletzt auf Messers Schneide. Nordrhein-Westfalen sprang schließlich ein und zahlte die fehlenden 100.000 Euro. Die Transfergesellschaft bietet den an der Teilnahme interessierten Beschäftigten einen Arbeitsplatz auf Kurzarbeitergeld-Niveau mit dem Ziel der Qualifizierung und Vermittlung in eine Anschlussbeschäftigung. Die ersten Mitarbeiter sollen bereits vermittelt worden sein.

30 verbleibende Mitarbeiter kümmern sich gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Thomas Georg noch um die Abwicklung der ELSA AG, so die Aachener Nachrichten. Bis zu 70 weitere Mitarbeiter werden möglicherweise den Netzwerk- und Kommunikationsbereich der Gesellschaft ausgründen.

Rechtsanwalt Thomas Georg kam in seiner Rolle als vorläufiger Insolvenzverwalter der ELSA AG nach Prüfung des Insolvenzantrages zu dem Ergebnis, dass der Fortbestand der Gesellschaft dank Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung unwahrscheinlich sei. Das Amtsgericht folgte seinem Antrag und eröffnete am 1. Mai das Insolvenzverfahren. Zwischenzeitlich gab es laut den Aachener Nachrichten Differenzen zwischen dem ELSA-Vorstandschef Theo Beisch und dem vom Gericht eingesetzten Verwalter Georg, die mittlerweile beigelegt wurden.


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