Die PCs der Gamer - Valve befragte über 190.000 Spieler
Bei der Internetanbindung verfügen laut Umfrage lediglich 4,6 Prozent der Nutzer über ISDN, Modem-Nutzer liegen mit insgesamt 7,7 Prozent darüber, wobei die meisten 56K-Modems einsetzen. Den Löwenanteil mit 55,4 Prozent machen jedoch Kabel-Modem- (23,4 Prozent) und DSL-Nutzer (32 Prozent) aus. Über LAN- bzw. T1-Verbindungen verfügen 24,4 Prozent, wobei dies auch Heimnetzwerke einschließen könnte und nicht immer mit der Internet-Anbindung gleichzusetzen ist.
Bei den Prozessoren der Spielerechner sieht es nicht ganz so fortschrittlich aus, die meisten Befragten nennen Taktraten zwischen 700 MHz und 1,1 GHz (zusammen 49,3 Prozent). Unter 700 MHz bewegen sich immer noch 26,6 Prozent, hier gibt es eine Häufung zwischen 500 und 700 MHz. Prozessoren über 1,1 GHz stecken in den restlichen 24,1 Prozent der Rechner, wobei die meisten zwischen 1,3 und 1,6 GHz getaktet sind. Taktraten von über 1,8 GHz sind nahezu verschwindend wenig vertreten. Bei der Verteilung der Prozessortypen sind Intel-Prozessoren mit 61,4 Prozent häufiger als AMD-Prozessoren (3D-Now-fähig) mit 38,6 Prozent vorhanden. Athlon-XP-, Pentium-III- und Pentium-4-Prozessoren scheinen am meisten vertreten zu sein, da 61 Prozent aller Prozessoren Intels Multimedia-Befehlssatz SSE beherrschen.
Bei der Speicherausstattung sieht es wieder etwas besser aus als bei den Prozessoren: Deutliche 42 Prozent der Spiele-PCs haben zwischen 128 und 256 MByte Speicher. 28 Prozent haben über 64 bis 128 MByte Speicher, während immer noch 24,1 Prozent gar bis 512 MByte Speicher haben.
Bei den Grafikkarten sind NVidias GeForce2 MX (30,8 Prozent) und dessen T&L-loser Vorgänger TNT2 (18,2 Prozent) am verbreitetsten. Überhaupt dominieren NVidias Grafikchips das ganze Feld: Ihr Anteil beträgt insgesamt 70,6 Prozent (TNT bis GeForce4 MX), der Anteil der GeForce3 daran beträgt gerade mal 6,7 Prozent, die neuen GeForce4-MX-Grafikkarten haben einen Anteil von 1,3 Prozent. ATIs Radeon scheinen 2,9 Prozent zu nutzen, hier hat Valve leider versäumt, nach den genauen Typen zu fragen. Nicht gelistet werden die Anteile von Radeon 8500 und GeForce4 Ti, diese scheinen leider unter "andere Grafikchips" (12,9 Prozent) einsortiert worden sein. Am verbreitetesten sind AGP-Grafikkarten (60,7 Prozent), PCI-Grafikkarten haben lediglich einen Anteil von 9,3 Prozent, allerdings gibt es bei 30 Prozent der Systeme keine näheren Angaben.
Die verbreitetesten Bildauflösungen sind 800 x 600 (32,6 Prozent) und 1024 x 768 (33,1 Prozent) Bildpunkte. Die "antiquierte" Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten nutzen immer noch 15,4 Prozent. In 1600 x 1200 Bildpunkten spielte keiner der Befragten, dafür immer noch 5,2 Prozent in 320 x 240 Bildpunkten. Bei den Render-Modi wählten 61,3 Prozent den OpenGL-Renderer der Spiele, immer noch 22,2 Prozent nutzen den Software-Renderer, spielen also ohne 3D-Hardwarebeschleunigung, nur 16,4 Prozent entscheiden sich für den Direct3D-Renderer von Half-Life bzw. Counter-Strike.
Bei den eingesetzten Windows-Betriebssystemen dominiert mit 46,3 Prozent klar Windows 98, das von vielen Spielern weiterhin als das geeignetste Betriebssystem erachtet wird. Windows XP (25,1 Prozent) kommt an zweiter Stelle, erst an dritter Stelle folgt Windows ME mit 17,2 Prozent. Windows 2000 ist mit 11,2 Prozent an vierter Stelle. Windows 95 und Windows NT sind mit je 0,1 Prozent weit abgeschlagen.
Die Ergebnisse der Valve-Umfrage finden sich im Internet unter valve.speakeasy.net(öffnet im neuen Fenster) . Die Umfrageergebnisse will Valve in die Entwicklung künftiger Spiele einfließen lassen.



