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Internetsuche gegen Bezahlung in deutscher Sprache

Internet-Profis beantworten Internet-Recherchen

Kurz nachdem Google seinen Dienst Google Answers gestartet hat, bietet das Systemhaus Kaulartz mit breed seit heute einen ähnlichen Dienst an, nur dass hier die Fragen in deutscher Sprache gestellt werden können und auch die Antworten in dieser Sprache erfolgen. Die Vergütung der Antworten ähnelt sehr stark dem Geschäftsmodell von Google, kennt aber keinen Höchstsatz, sondern nur einen Mindestbetrag.

Im Hintergrund von breed agieren so genannte "Searcher", die besonders gewandt im Umgang mit Suchmaschinen sind. Für die Beantwortung der Fragen stehen also keine Experten einer bestimmten Fachrichtung zur Verfügung. Nach einer kostenlosen Registrierung stellt man seine ausformulierten Anfragen über die breed-Homepage und bestimmt anschließend den Preis, den man bereit ist zu bezahlen. Als Mindestvergütung fallen immer 0,50 Euro an. Die Betreiber empfehlen als Richtpreis 2,- Euro pro Frage, was zu einer Beantwortung innerhalb von 24 Stunden führen soll. Die Höhe der Bezahlung bestimmt, wie ausführlich eine Antwort ausfällt und wie schnell diese bearbeitet wird, sollte sich aber auch nach der Komplexität einer Frage richten. Der Fragensteller kann die gewünschte Antwortzeit selbst bestimmen.

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Das Angebot richtet sich in erster Linie an Internet-Nutzer, die bei der Suche nach Informationen im Netz ungeübt sind. Aber auch Profi-Nutzer, die aus Zeit- und Kostengründen keine umfangreichen Recherchen durchführen können, will breed damit ansprechen. Auch wenn im Grunde alles gefragt werden kann, unterliegt breed einigen Einschränkungen: So dürfen die Fragen keine illegalen, schädlichen oder unmoralischen Informationen enthalten oder nach sich ziehen. Wie diese definiert werden, erklärt breed nicht. Auch sind Fragen verboten, die Rechte Dritter verletzen oder gegen die guten Sitten verstoßen. Und schließlich darf breed aus gesetzlichen Gründen keine Antworten auf medizinische, rechtliche, psychologische, finanzielle, steuerliche oder ähnliche Probleme geben, weil dafür entsprechende professionelle Berater existieren.

Die Beantwortung einer Frage übernehmen so genannte Searcher, die während einer nicht definierten Probezeit für eine beantwortete Frage 50 Prozent des Preises erhalten. Später steigt der Anteil auf 75 Prozent für eine beantwortete Frage, wenn breed mit den Diensten zufrieden ist. Die dann verbleibenden 25 Prozent behält der Dienste-Anbieter ein. Wer Interesse daran hat, als Searcher tätig zu werden, kann sich online bewerben. Als Searcher sollte man ein versierter Internet-Nutzer sein, der Fachkenntnisse oder viel Erfahrung bei der Recherche von Informationen besitzt.

Ist ein Fragesteller mit der gegebenen Antwort nicht zufrieden, kann er diese zurückweisen, woraufhin breed diesen Einspruch prüft und entscheidet, ob die Antwort tatsächlich nicht tragbar ist. Dann wird das Geld des Fragestellers zurückgezahlt. In so einem Fall erhält der Searcher auch keine Provision.


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lnu 03. Mai 2002

Naja, Rechtswidrig isses jedenfalls nicht. Aber wenn du deine ganzen Hausaufgaben so...

Simmel 03. Mai 2002

Ist mir gerade eingefallen: Wenn ich da nach einer Lösung einer Mathe-Hausaufgabe frage...

Simmel 03. Mai 2002

Sieht mir nach einer Ach-probieren-wir-es-einfach-mal-kostet-ja-nichts-und-vielleicht...



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