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ATI: "Crush the (Ge)Force"

R300 soll ab Ende des Jahres die GeForce5 übertrumpfen. Wie NVidia hat auch ATI auf der Meryll Lynch Hardware Heaven Technology Conference einige Einblicke in eigene Entwicklungen gegeben. David Orton, President und Chief Operating Officer (COO) von ATI, gab an, dass man mit den kommenden R300-Grafikchips NVidia nicht nur im Herbst, sondern bis in den Frühling hinein wieder auf die Plätze verweisen wolle. Konkret wolle man die "GeForce5" übertrumpfen.
/ Christian Klaß
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Obwohl man bereit für den Kampf im August sei, bezweifelte Orton, dass NVidia bereits zu diesem Zeitpunkt mit einem GeForce4-Nachfolger auf den Markt kommen werde: "I don't think it's going to happen" , so Orton. ATI selbst will Ende des vierten Quartals seine "R300" (Codename) High-End- und Mainstream-Produkte fertig haben und damit nicht nur schneller auf dem Markt sein, sondern auch mehr Leistung bieten. "Crush the Force" , nannte Orton das aktuelle ATI-Motto.

Für die erste Hälfte 2003 hat Orton zudem die R300-Nachfolger R400/R500 für den High-End- und Mainstream-Bereich angekündigt. Wie üblich sollen danach abgespeckte, stromsparende Notebook-Versionen der Chips folgen. Zudem wies er darauf hin, dass es schon alleine wegen des OEM-Geschäfts immer eine Herbst- und eine Frühlings-Season für neue Hardware geben werde.

In Anbetracht der morgigen Markteinführung von Nintendos Spielekonsole GameCube erwähnte Orton noch die Wichtigkeit des Konsolenmarktes für ATI, man befinde sich in einer großartigen Position. Zudem sei der Konsolenmarkt – unabhängig von der Plattform – eine Triebkraft für die 3D-Grafiktechnik. Orton schätzt, dass der GameCube erfolgreich sein wird. Ihm zufolge wolle Nintendo bis Ende des Jahres weltweit 10 Millionen GameCubes verkauft haben.


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