NVidia: Kommende GeForce-Chips bringen fundamental Neues

Probleme mit Microsofts Xbox-Preissenkungen sollen durch Dritte gelöst werden

Bereits auf der CeBIT 2002 bestätigte NVidia, dass im Sommer eine neue Grafikchipfamilie auf den Markt kommen wird. Auf einer Merrill Lynch Konferenz hat NVidia-Chef Jen-Hsun Huang den August als Einführungstermin für eine komplett neue Grafikchip-Architektur genannt.

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Laut Huang soll die neue Chipfamilie in 0,13 Mikron gefertigt werden, nicht nur wegen höherer Frequenzen und Leistung, sondern vor allem, weil der AGP-Bus nur 40 Watt zur Verfügung stelle und man damit haushalten müsse. Die Fertigung wird TSMC übernehmen, die bereits GeForce4-Chips in 0,15 Mikron produzieren.

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Weitere technische Details zum DirectX9-kompatiblen GeForce4-Nachfolger wollte Huang zwar noch nicht nennen, betonte aber, dass es sich dabei um "den wichtigsten Beitrag" handle, den man für die Grafikindustrie seit Gründung des Unternehmens gemacht habe. Die neue Architektur soll einen fundamentalen Wechsel bringen, die Features sollen neue Applikationen möglich machen und damit neue Kundengruppen erschließen.

Für das zweite und dritte Quartal 2002 sieht Huang jedoch erst einmal eine Profilierung der GeForce4-Produktlinie. Anfang Mai werden die GeForce4-Ti-Grafikchips um den neuen GeForce4 Ti 4200 erweitert, der als günstigster GeForce4-Ti-Chip die Lücke zu den weniger leistungs- und featurestarken GeForce4-MX-Grafikchips schließen soll. In seinem Kernbereich, dem PC-Markt, sieht sich NVidia mit einem Marktanteil von - laut Huang - 42 Prozent als Marktführer. Auch im Mac-Markt strebe man die Marktführerschaft an.

Im Konsolenbereich gibt es derzeit zwischen NVidia und Microsoft Verstimmungen wegen der Preissenkung der Xbox, die unter Umständen dazu führen könnte, dass NVidia Chips unter Preis verkaufen muss. Laut Huang versuche man die Probleme nun durch einen Dritten lösen zu lassen. Die Beziehung zwischen Microsoft und NVidia sei weiterhin stark und für die Xbox sehe er insbesondere im Weihnachtsgeschäft eine hervorragende Zukunft. Microsofts Xbox macht Huang zufolge 15 bis 20 Prozent von NVidias Umsatz aus.

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Auf die Frage eines Journalisten bezüglich Kachel-basierten Render-Architekturen, wie sie PowerVR Technology entwickelt, erklärte Huang: "Tiling is bad" (Tile = Kachel). Die Füllrate könnte auch mit anderen Techniken gesteigert werden, die Leistung wäre zu unausgeglichen und die Architektur würde Kompatibilitätsprobleme mit sich bringen.

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hiTCH-HiKER 02. Mai 2002

Wird auch mal Zeit.. weder Bildqualität noch FSAA sind bei den heutigen GForce Karten so...

Torsten Müller 02. Mai 2002

Tja, dann lassen wir das eben erst mal mit dem geplanten GraKa-Update im Juni... Die...

Maroon D 02. Mai 2002

Zu schade, dass sie sich beim Thema Tiling so furchtbar bockig anstellen.

Maroon D 02. Mai 2002

Zu schade, dass sie sich beim Thema Tiling so furchtbar bocking anstellen.

cmi 02. Mai 2002

so kurz ist meiner nun auch wieder nicht, daß ich sowas nötig hätte *grins*



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