Triquint übernimmt Gallium-Arsenid-Geschäft von Infineon
Die Transaktion umfasst die Entwicklungs- und Marketingaktivitäten einschließlich von etwa 80 bisherigen Infineon-Mitarbeitern; nicht inbegriffen sind Fertigungsstätten. TriQuint wird jedoch mit Infineon eine temporäre Liefervereinbarung schließen für die Zeit, in der der Produktionsprozess an TriQuints Betrieb in Oregon transferiert wird. Das Infineon GaAs-Geschäft wird in die TriQuint-Geschäftseinheit Wireless Modules und Worldwide Sales integriert. Im letzten Geschäftsjahr, das mit dem September 2001 endete, verbuchte Infineon GaAs-Umsätze von rund 35 Millionen Euro.
Durch die Kooperation mit TriQuint, laut Infineon einem der führenden Anbieter in diesem Marktsegment, will Infineon die Marktposition seines GaAs-Produktportfolios für kundenspezifische Lösungen stärken und sich eine optimierte Kostenposition sowie die Wirtschaftlichkeit durch Volumenvorteile sichern. Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft steht die Entwicklung und Produktion hoch integrierter Hochfrequenz-(HF-)Komponenten und -Module für kundenspezifische Mobilfunksystemlösungen. TriQuint erhofft sich durch die neue Partnerschaft den Zugang zu den Technologien und der Systemlösungsplattform von Infineon und eine Stärkung der eigenen europäischen Präsenz.
"Der Transfer unserer GaAs-Produkte und -Kompetenzen in Kombination mit unserer Kooperation positioniert uns als führenden Anbieter auf dem Gebiet der Funklösungstechnologie – einer der Schlüsselkomponenten in der Konzeption mobiler Endgeräte der Zukunft" , so Ulrich Hamann, Leiter des Infineon-Bereichs Mobile Kommunikation. "Wir freuen uns auf unsere Partnerschaft mit TriQuint."
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