Veranstaltungsreihe: Linux in Verwaltung und Behörden
Die zweite Veranstaltung folgt im Rahmen der "LinuxWorld Conference & Expo" in Frankfurt, die dieses Jahr vom 29. bis 31. Oktober stattfindet. Das Forum ist speziell für Angehörige des öffentlichen Dienstes konzipiert und für diesen Personenkreis kostenfrei. Es soll eine Mischung aus Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Praxisdemonstrationen rund um Open-Source-Software im Amt bieten.
Sowohl Vertreter von Open-Source-Distributoren und -Verbänden als auch Hardware-Hersteller sollen in Referaten praktisch verwertbare Erkenntnisse über den Einsatz des freien Betriebssystems Linux vermitteln. Daniel Riek vom Vorstand des LIVE Linux Verbandes veranschaulicht in seinem grundsätzlichen Vortrag "Mit freier Software zur erfolgreichen IT-Strategie" praxisnah die Möglichkeiten für den öffentlichen Dienst. Für IBM Deutschland, den Gründungspartner des Forums, zeigt Tom Schwallers Beitrag "Linux goes Public" den Stellenwert des freien Betriebssystems für den weltgrößten Hardware-Hersteller und bietet so Behördenvertretern einen langfristigen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Dr. Fredo Satori von der SPD-Bundestagsfraktion moderiert die anschließende Podiumsdiskussion "Vorteile von Open-Source-Software in der Verwaltung". Eingeladen sind auch ein Vertreter des Innenministeriums von Niedersachsen, wo demnächst 11.000 Polizeicomputer auf Linux umgestellt werden, Horst Bräuner, DV-Koordinator der Stadt Schwäbisch Hall, wo bereits Open-Source-Software genutzt wird, und ein Vertreter des Bundesinnenministeriums.