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Intel baut Chip-Fabrik in Irland weiter

Produktion von 90-Nanometer-Chips auf 300-mm-Wafern bis 2004. Im Juni 2000 begann Intel mit dem Bau einer Chipfabrik in Irland, beendete aber 2001 den Bau der "Fab 24" getauften Fabrikationsstätte auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung nicht. Nun wurden die Bauarbeiten am 2-Milliarden-US-Dollar-Projekt laut Intel wieder aufgenommen.
/ Christian Klaß
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Ab der ersten Jahreshälfte 2004 sollen in der Fab 24, die in Leixlip lokalisiert ist, Halbleiter-Komponenten auf 300-mm-Wafern und in Intels erst kürzlich angekündigter 90-Nanometer-Prozesstechnologie gefertigt werden. Im Gegensatz zu dem ursprünglich geplanten 12.000 qm Reinraum soll die neue Chipfabrik bei Fertigstellung über fast viermal mehr Reinraum-Fläche verfügen.

"Um unseren Kunden die Vorteile von Spitzenprodukten bieten zu können, müssen wir weiter in die neueste Technik und in Kapazitäten investieren" , so Bob Baler, Vice President und General Manager von Intels Technology and Manufacturing Group. "Da Computer- und Kommunikationsgeräte verschmelzen, wird der Bedarf an leistungsfähigeren Komponenten wachsen. Diese Anlage wird uns helfen, diesen wachsenden Bedarf zu decken."

Bei Fertigstellung sollen in der Fab 24 rund 1.000 Menschen arbeiten. Momentan sollen 3.150 Intel-Angestellte in Leixlip am Bau beschäftigt sein. Laut Intel handelt es sich bei der Fab 24 um das größte einzelne Konstruktionsprojekt in Irland. Bis Ende 2004 werde man insgesamt mehr als 5 Milliarden US-Dollar in irische Fertigungsanlagen investiert haben.


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