Brian Behlendorf: Freie Software für den Desktop gerüstet
Der Technologievorsprung von zwei Jahren, den der Softwareriese in Spitzenzeiten aufgebaut habe, sei von Linux in Kombination mit den grafischen Benutzeroberflächen "KDE" und "Gnome" weitgehend aufgeholt worden, so Behlendorf weiter.
Gespräche mit CIOs und CTOs hätten den Apache-Mitbegründer davon überzeugt, dass Microsofts Dominanz am Desktop nicht aufrechtzuerhalten sei. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten werde deutlich, dass die Kosten für Windows und Office nicht mehr zu rechtfertigen seien. "Wenn ich IT-Verantwortliche frage, ob sie die Lizenzbedingungen für Windows XP gelesen haben, verzerrt sich ihr Gesicht vor Schmerz."
Microsofts Software-Mietmodell koste sehr viel Geld für einen vergleichsweise kurzen Nutzungszeitraum. Zudem sähen viele die Bedrohung, dass sie auf Grund ihrer Abhängigkeit von Microsoft als Unternehmen in eine schwache Position kämen. Open Source könne so von Microsofts Preispolitik profitieren.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.