T-Mobile-Gruppe verdoppelt EBITDA gegenüber Vorjahr

In den europäischen Mehrheitsbeteiligungen stieg die EBITDA-Marge im Durchschnitt auf über 35 Prozent, was einem absoluten EBITDA von 1,1 Milliarden Euro entspricht. Die EBITDA Marge konnte somit um mehr als 13 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres verbessert werden. Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf eine Reduzierung der Kundenakquisitionskosten zurückzuführen, die sich sowohl aus einem Mengeneffekt als auch aus einer Senkung der Akquisitionskosten pro Kunde ergibt. Im EBITDA enthalten ist auch noch ein Sondereffekt aus dem Verkauf der Westel-Anteile von Media One an Matav in Höhe von ca. 47 Millionen Euro.

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VoiceStream setzte das Kundenwachstum auch im 1. Quartal 2002 weiter fort. Mit über einer halben Million Nettozugängen baute das Unternehmen seine Kundenbasis trotz einer weiteren Reduzierung der Prepay-Kunden um knapp 50 000 auf 7,5 Millionen Kunden aus. 550 000 Vertragskunden konnten neu hinzugewonnen werden.

Auch beim Umsatz konnte VoiceStream gegenüber dem 4. Quartal 2001 zulegen. Der Umsatz stieg auf knapp 1,4 Milliarden Euro und steuerte damit über 30 Prozent zum Umsatz der TMO Gruppe bei. Das erstmals positive EBITDA ist zum einen auf Fortschritte beim Kostenmanagement, insbesondere geringere Akquisitionskosten pro hinzugewonnenem Kunden, und zum anderen auf die geringere Churn Rate bei Vertragskunden von unter drei Prozent zurückzuführen.

Die Gesamtkundenbasis der T-Mobile Deutschland lag Ende des 1. Quartals 2002 bei mehr als 23 Millionen Kunden. Dies entsprach einer Steigerung gegenüber dem Ende des 1. Quartals 2001 von knapp 2,2 Millionen Kunden oder mehr als zehn Prozent. Gegenüber dem Jahresende 2001 sank die Kundenbasis leicht um 43 000. Dies war in erster Linie auf die Teilnehmerbereinigung bei Prepay-Kunden zurückzuführen, die im Weihnachtsgeschäft 2000 hinzugewonnen wurden. Der Marktanteil blieb aber mit rund 41 Prozent stabil. Der Anteil der Vertragskunden an der Gesamtkundenbasis lag Ende des 1. Quartals 2002 bei knapp 47 Prozent. Beim Umsatz des 1. Quartals konnte T-Mobile Deutschland gegenüber der Vergleichsperiode 2001 um über acht Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro zulegen.

Das EBITDA in Deutschland erhöhte sich um fast zwei Drittel gegenüber der Vergleichsperiode 2001 auf über 0,7 Milliarden Euro. Damit erreichte die EBITDA-Marge im 1. Quartal 2002 knapp 41 Prozent. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem 1. Quartal 2001 von mehr als 14 Prozentpunkten. Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf eine Reduzierung der Kundenakquisitionskosten zurückzuführen. Die durchschnittlichen Akquisitionskosten pro Teilnehmer lagen insgesamt bei 96 Euro, wobei sie sich für Vertragskunden mit 172 Euro und bei Prepay-Kunden mit 32 Euro niederschlugen.

"Trotz schwieriger makroökonomischer Umfeldbedingungen konnten wir das beste Quartals-EBITDA aller Zeiten erreichen, ohne unsere Wachstumsdynamik zu verlieren. T-Mobile bleibt weiter der mit Abstand am schnellsten wachsende internationale Mobilfunkanbieter", sagte Kai-Uwe Ricke, CEO der T-Mobile International AG und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG.

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