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Web.de verringert Verluste

Bezahldienste bei Web.de laufen gut. Web.de meldet für das erste Quartal 2002 ein Umsatzplus von 16 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2001 auf 4,8 Millionen Euro. Der Fehlbetrag konnte mehr als halbiert werden und liegt bereinigt um Sonderaufwendungen bei 3,5 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Bereiche Online-Werbung und E-Commerce entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen und entgegen der allgemein schwierigen Marktsituation positiv. Wachstumsmotor im ersten Quartal mit einem Zuwachs von 78 Prozent sind digitale Bezahldienste, die knapp ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmachen.

Die operativen Kosten werden weiterhin von Marketing sowie F&E dominiert. Die Investitionen in F&E für die kontinuierliche Erweiterung der technologischen Basis ergeben im ersten Quartal Aufwendungen in Höhe von 3,0 Millionen Euro und liegen damit auf dem Niveau der Vorquartale.

Die Web.de will zukünftig insbesondere von der digitalen Natur des Geschäftsmodells profitieren. Die vergleichsweise geringen Herstellkosten für digitale Dienste bieten hohes Skalenpotenzial, so dass in Zukunft Bruttomargen von 70 Prozent und mehr realisiert werden können, verspricht Web.de.

Zum Ende des ersten Quartals verfügte Web.de über liquide Mittel in Höhe von etwa 100 Millionen Euro und 9,6 Millionen registrierte Anwender.


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