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Bewegung bei der MPEG4-Lizenzierung

MPEG LA diskutiert neues Lizenzmodell für MPEG4. Die MPEG LA, die größte Gruppe von MPEG4-Patent-Inhabern, macht sich noch einmal Gedanken über die geplanten Lizenzmodelle für den neuen Videokompressionsstandard. Bisher wurde ein Lizenzmodell diskutiert, das nicht nur Hersteller entsprechender Player und Software zur Kasse bitten soll, sondern auch Inhalteanbieter, die Videos streamen wollen. Apple hält aus diesem Grund bisher sein fertig gestelltes Quicktime 6 mit MPEG4-Unterstützung zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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Nun erwägt man bei der MPEG LA alternative Lizenzmodelle, darunter nutzenbasierte Gebühren für Produkte und Dienste, für die Anbieter eine Vergütung erhalten. Zudem erwägt man weitere Alternativen, die zu einer schnelleren Verbreitung der MPEG4-Technologie führen sollen.

So sei eine jährliche Obergrenze für die Lizenzgebühren denkbar, so dass Inhalteanbieter die Kosten besser abschätzen können. Davon wären aber die Abgaben auf Decoder und Encoder nicht betroffen. Auch sei es möglich, eine Untergrenze festzusetzen, unterhalb der keine Lizenzgebühren erhoben würden, so die MPEG LA.

Bisher ist aber in keiner Richtung eine endgültige Entscheidung getroffen, betont die MPEG LA und verweist auf künftige Ankündigungen. Ein nächstes Treffen ist für Juni terminiert.


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