Microsoft geht mit Testkäufen gegen Raubsoft-Händler vor
Microsoft möchte auf diese Weise zu mehr Chancengleichheit in einem hart umkämpften Markt beitragen, da der Wettbewerbsdruck nach Darstellung von MS viele Händler dazu verleitet, bewusst illegale Angebote zu machen – und das natürlich zum Nachteil der ehrlichen Anbieter und der Kunden.
Eine Anzeigenkampagne in den wichtigsten Fachzeitschriften des IT-Handels begleitet das Testkauf-Programm. Hier werden unseriöse Händler nochmals unmissverständlich darauf hingewiesen, dass das Risiko, erwischt zu werden, jetzt größer denn je ist. Und wer illegale Software vertreibt, hat mit hohen Schadensersatzzahlungen sowie weiteren zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen, droht Microsoft.
Andererseits soll aber auch ein positives Signal für die Mehrheit der seriösen Anbieter gesetzt werden, die mit den Dumpingpreisen für gefälschte oder manipulierte Produkte nicht mehr konkurrieren können: "Wir versuchen unsere legalen Partner so weit wie möglich gegen kriminelle Konkurrenz zu schützen" , erläuterte Wolfgang Ebermann, Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft GmbH. "Mit Aufklärungsarbeit und Strafverfolgung alleine ist es aber nicht getan. Jeder Händler ist auch selbst dafür verantwortlich, dass er zufriedene Kunden hat. Dazu gehört nicht nur ein legales, sondern auch ein individuell maßgeschneidertes Angebot. Microsoft bietet hierzu seit Jahren ein umfangreiches Partnermodell an, um seine Partner beim Ausbau ihres Know-hows zu unterstützen."



