Radio Frequency-Identification soll Barcodes bald ersetzen
Die Transpondertechnologie ist eines der wesentlichen Anwendungsfelder von Radio Frequency-Identification (RF-ID), der berührungslosen Erkennung von Objekten. Mit Hilfe dieser Technik können zum Beispiel über Computerchips an Warenverpackungen wichtige Produktinformationen wie Preis und Mindesthaltbarkeitsdatum gespeichert und mit Lesegeräten automatisch abgerufen werden. Dies kann für das Warenbestands- und Bestellmanagement von Handelsunternehmen genutzt werden. "Als effiziente und leistungsfähige Alternative zum herkömmlichen Barcode könnte die Transpondertechnologie dem Handel damit entscheidende Impulse zur Verbesserung der gesamten Wertschöpfungskette verleihen, vor allem im Logistikbereich" , erklärte Zygmunt Mierdorf, Vorstandsmitglied der METRO AG. So ermöglicht RF-ID unter anderem die Beschleunigung von Lieferungen.
Die METRO AG will in die Kooperation die Kompetenz als Handelskonzern einbringen. Intel stellt Fachkräfte aus den Bereichen Business Consulting, Systemintegration und Hardware zur Verfügung. Dazu John Davies, Vice President von Intel's Business Solutions: "Handelsunternehmen sind auf der Suche nach Optimierung ihrer Wertschöpfungsketten und Effizienzsteigerung ihrer Prozesse. Intel kooperiert mit Marktführern wie der Metro und SAP, um Lösungen zu entwickeln, die auf offenen, systemübergreifenden Standards basieren und die insbesondere RF-ID-Technologien unterstützen."
"Wir sind fest davon überzeugt, dass RF-ID eine technologische Revolution ist" , so Wolfgang Runge, Senior Vice President Global Supply Chain Management Initiative, SAP. "Darüber hinaus ist dieses Projekt ein gutes Beispiel für unsere Vision flexibler Netzwerklösungen zur Optimierung der Wertschöpfungskette. Es geht dabei um einen schnellen und zuverlässigen Abgleich von Produkt-, Logistik- und weiteren Informationen via Internet oder drahtlose Netzwerke."