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IBM eröffnet erstes Grid Innovation Center in Montpellier

Grid Computing für Geschäftskunden. IBM hat das erste Grid Innovation Center seiner Art im Advanced Technical Solution Centre im französischen Montpellier eröffnet. Das Zentrum bietet Geschäftskunden die Gelegenheit, sich mit dem neuen Bereich des Grid Computing vertraut zu machen und Prototyp-Grid-Projekte durchzuführen.
/ Andreas Donath
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Das Zentrum nutzt die neuesten Grid-Technologien, einschließlich der neu entwickelten Open Grid Services Architecture (OGSA), bei der die offenen Protokolle des Grid Computing mit den für Web-Services verwendeten Protokollen verknüpft werden. Außerdem bietet es Kunden Zugang zur neuesten Grid-Software von führenden Anbietern wie Avaki und Platform Computing sowie die neuesten Open-Source-Grid-Technologien von Globus und Unicore.

Neben der Möglichkeit, Grid-Anwendungen als Prototyp zu testen, haben Kunden auch Zugang zu Grid-Demos, Workshops und technischen Vorträgen über Grid Computing und direkten Kontakt zu einem IBM-Team von Grid-Experten, die Kunden in Bezug auf spezifische Projekte beraten können.

Die Grid-Demos werden auch fern über das IBM-Intranet zur Verfügung stehen, so dass Kunden auf der ganzen Welt, die mehr über Grid Computing erfahren wollen, dies tun können, ohne nach Frankreich reisen zu müssen.

"Die Eröffnung des IBM Grid Innovation Centre in Montpellier ist ein wichtiger Schritt nach vorn, wenn es darum geht, Grid Computing aus dem wissenschaftlichen und technischen Umfeld heraus- und in die Geschäftswelt zu holen. Kunden sehen im Grid Computing die Chance, effizienter zu arbeiten, Kosten einzusparen und letztlich neue Projekte durchzuführen, die sie bislang nicht für möglich gehalten haben" , erklärte Irving Wladawsky-Berger, IBM Vice President of Technology and Strategy, IBM Server Group.

Die am Grid Innovation Center vorhandenen Systeme basieren auf offenen Standards wie OGSA. Dabei handelt es sich um Linux Cluster mit den neuesten Versionen von IBM eServer xSeries und eServer pSeries, einschließlich eServer P690 (bisheriger Codename "Regatta"), IBM 'Shark' Storage sowie IBM DB2, Websphere und Tivoli Software. Alle diese Produkte sind über Grid-Software von Herstellern wie Avaki, Platform Computing, Nice und Science Computing sowie Open-Grid-Technologien von Globus und Unicore mit dem Internet verbunden.

Das Grid Innovation Center wird auch eine Verbindung zu 'BlueGrid', einem über mehrere Standorte verteilten Supercomputer, der IBM F&E-Labors in den USA, Israel, der Schweiz, Japan und Großbritannien verbindet, haben und von weltweiten Forschungsaktivitäten im Zusammenhang mit Grid-Services und -Lösungen profitieren.

"Unsere Zusammenarbeit mit IBM, die mit den im Februar beim Global Grid Forum angeregten Grid-Computing-Standards-Initiativen begann, wird durch dieses Engagement für die Weiterbildung von Geschäftskunden ausgedehnt" , erklärte David Fish, President und CEO von AVAKI. "Unsere einzigartige Kombination von Data-Grid- und Compute-Grid-Funktionalität stellt eine Ergänzung zu anderen am Grid Innovation Center vorhandenen Technologien dar und interagiert mit ihnen, so dass Kunden mit einem breiten Spektrum von Produkten an der Lösung ihrer spezifischen Problemstellung arbeiten können."

"Grid Computing ist für Unternehmen wirtschaftlich sehr interessant, und vom derzeitigen geschäftlichen Umfeld geht ein Druck in diese Richtung aus. In den letzten Jahren haben wir gezeigt, das Distributed Computing enorme wirtschaftliche Vorteile bringen kann" , meint Dr. Songnian Zhou, Chief Technology Officer, Platform Computing Inc. "Durch Initiativen wie das Grid Innovation Center von IBM können wir das Interesse am Aufbau von unternehmensweiten Grids fördern. Das Grid Computing wird dadurch erheblichen Aufwind bekommen und in den nächsten Jahren in vielen Unternehmen zum Standard werden."


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