ATI und NVidia unterstützen Corona

PC-Videoleistung soll sich dank DXVA verdoppeln

Ende letzten Jahres kündigte Microsoft eine neue Version seiner Windows Media Software an, die unter dem Codenamen Corona Videostreams in hoher Qualität und ohne Wartezeiten ermöglichen soll. Corona wird neue DirectX-Funktionen nutzen, bei der Videoberechnungen komplett von der Grafikkarte übernommen werden und PCs damit selbst Digitalvideos mit HDTV-Auflösung bis 1080 Bildpunkten (vertikal) ruckelfrei darstellen können sollen. Mit ATIs Radeon 8500 und NVidias GeForce4-Chips wurde Corona nun kürzlich auf der WinHEC 2002 vorgestellt.

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Zumindest ATI und NVidia werden laut Microsoft erweiterte Hardware-Unterstützung für De-Interlacing und die Wiedergabe von digitalem Video in HDTV-Qualität in Verbindung mit Corana ermöglichen. Möglich werde dies vor allem durch Verbesserungen in den DirectX-Video-Acceleration-(DXVA-)Schnittstellen von Windows.

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DXVA erlaubt die Videobearbeitung - Windows-Media-Video-Dekodierung und De-Interlacing inbegriffen - direkt auf der Grafikhardware, was die CPU entlasten bzw. die Videoleistung verdoppeln soll. Damit können auch weniger leistungsfähige, stromsparende PC-Prozessoren höherqualitativeres Video abspielen, als bisher für möglich erachtet wurde, verspricht Microsoft.

Sowohl ATI als auch NVidia werden ihre künftigen Grafikchips um Hardware-Dekodierung für die Corona-Videokompression erweitern, so Microsoft. Dabei lobt Microsoft insbesondere die bereits in aktuellen Radeon-Chips zu findenden "Video Immersion"-Funktionen zur Videowiedergabe - darunter insbesondere das verbesserte Adaptive De-Interlacing und Temporal Filtering, mit denen ATI die derzeit beste Videoqualität auf Desktop- und Notebook-Rechnern bietet.

DXVA mit Hardware-De-Interlacing - also die Verwandlung von fernsehgerechtem Halbzeilenmaterial in für Computerdisplays geeignete Vollbilder - soll im Herbst 2002 verfügbar sein. Vermutlich als Bestandteil von DirectX 9, das ebenfalls für diesen Zeitraum erwartet wird. Unterstützung für hardwarebeschleunigtes Windows Media Video soll mit der endgültigen Version von Windows Media Corona kommen, die für Ende des Jahres erwartet wird. Eine Corona-Beta kündigte Microsoft für den Spätsommer 2002 an.

Anfang April 2002, zur US-Broadcasting-Messe NAB2002, haben Hersteller wie Accom, Adobe, Avid, Creative Labs, Discreet, Drastic Technologies, Echo Audio, M-Audio/Midiman, Steinberg Media Technologies, Syntrillium Software und Winnov ihre Unterstützung für Corona in zukünftigen Produkten versprochen. Bereits im Dezember 2001 gab es zudem eine Ankündigung, dass Hersteller von Chips für DVD-Player im Laufe des nächsten Jahres Windows-Media-Audio- und Videokompression unterstützen würden, was laut Microsoft die leistungsfähigen Corona-Codecs einschließe.

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TW1920 14. Mär 2020

In alten Nachrichten stöbern ist doch immer wieder amüsant xD

neonat 24. Apr 2002

das dies erst durch und mit Microsoft in die Gänge kommt. MPEG-I und mittlerweile MC...



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