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Test: PalmOS-PDA Sony Clié N770C mit Transflektiv-Display

Clié N770C mit 33 MHz Dragonball-CPU, 8 MByte RAM und Memory Stick

Mit dem Clié PEG-N770C bringt Sony bereits seinen zweiten PalmOS-PDA auf den deutschen Markt - dieses Mal jedoch auch mit deutschsprachiger Bedienoberfläche. Der neue Clié PEG-N770C besitzt einen transflektiven Farb-Touchscreen, einen Memory-Stick-Slot und ein Drehrad (Jog-Dial) zur einfacheren Einhand-Steuerung. Zudem dient das Gerät als MP3-Player - sofern man weiteres Geld in einen Memory Stick investiert.

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Im Unterschied zu den Konkurrenten Palm, Handspring und HandEra bieten alle aktuellen PalmOS-PDAs von Sony eine höhere Auflösung von 320 x 320 Bildpunkten. Die Standard-Auflösung bei PalmOS-Geräten beträgt sonst nur 160 x 160 Pixel. Die einzige Ausnahme von dieser Regel war bislang der HandEra 330, der eine recht krumme Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten besitzt und nach wie vor das einzige erhältliche Gerät mit ausblendbarem Graffiti-Feld ist. Von der höheren Auflösung profitiert der Clié sowohl bei Textdarstellungen als auch bei der Anzeige von Bildern und Videoclips.

Clié N770C mit Memory Stick
Clié N770C mit Memory Stick
Der transflektive Farbbildschirm des Clié mit maximal 65.536 Farben stellt die enttäuschende Implementierung im Palm m505 in den Schatten und übertrumpft auch den besseren m515. Anders als bei den beiden PalmOS-PDAs lässt sich beim N770C die Helligkeit des Displays über einen Schieberegler stufenlos verändern, wie man es auch vom Palm IIIc oder Visor Prism kennt, die jedoch beide auf einen hintergrundbeleuchteten Bildschirm setzen.

Der Vorteil eines Transflektiv-Displays besteht darin, dass es das Umgebungslicht zur Ausleuchtung nutzt, was Akkustrom spart und zudem die Verwendung unter direktem Sonnenlicht erlaubt. Hintergrundbeleuchtete Displays werden unter Sonnenlicht quasi blind, weil man nichts mehr auf dem Bildschirm erkennt. Allerdings weisen Transflektiv-Displays auch ihre Nachteile auf: So fällt beim Clié-Display auf, dass es bei weitem nicht so gleichmäßig ausgeleuchtet ist wie hintergrundbeleuchtete Pendants, was bei der täglichen Arbeit aber kaum stört. Aber man erkennt deutlich Bereiche auf dem Bildschirm, die weniger hell ausgeleuchtet sind als andere. Auch die Farbbrillanz fällt geringer aus als bei hintergrundbeleuchteten Bildschirmen, weil das Display verwaschen wirkt und dadurch mit weniger Brillanz zu Werke geht.

Die Display-Beleuchtung schaltet ein längerer Druck auf den Ein-Aus-Knopf um. Die bei Betrieb leuchtende Power-LED am Clié hilft zu verhindern, dass bei deaktivierter Display-Beleuchtung das Gerät versehentlich in Betrieb bleibt und wertvollen Akkustrom verbraucht. Die Helligkeitseinstellung lagerte Sony in den Graffiti-Bereich aus, wo ein spezielles Icon den Helligkeits-Dialog aufruft. Bei zugeschalteter Beleuchtung wird das Graffiti-Feld teilweise beleuchtet, so dass es gerade genügt, das Gerät auch bei Dunkelheit zu bedienen. Zum Display-Schutz besitzt der Clié N770C einen nach hinten klappbaren Deckel, so dass das Gerät bequem über die Dockingstation synchronisiert werden kann. Allerdings taugt der Deckel nicht als effektiver Display-Schutz, weil dieser sich leicht löst und auch gerne verrutscht, wenn das Gerät etwa in einer größeren Tasche verstaut wird. Ein so genannter Hold-Schalter am Gerät verhindert, dass sich das Gerät versehentlich in einer Tasche ausschalten kann, was auch anderen PalmOS-Geräten gut zu Gesicht stehen würde, die einen solchen Schalter alle nicht kennen. Sehr ungeschickt positionierten die Sony-Entwickler den Schacht für den Stift: Er lässt sich nicht entnehmen, wenn der Deckel bereits zurückgeklappt ist.

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Im N770C steckt ein anscheinend getunter 33-MHz-Dragonball-Prozessor, denn er holt bei Benchmarks den Spitzenreiter Palm m500 locker ein und verweist den Visor Platinum und den Palm m505 auf die Plätze. Für Programme und Daten stehen 8 MByte RAM zur Verfügung, das Betriebssystem PalmOS 4.1 steckt in einem 4-MByte-Flash-ROM, so dass Betriebssystem-Updates ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden können. Das PalmOS 4.1 bietet einige nicht näher genannte Fehlerbereinigungen gegenüber PalmOS 4.0.

Über ein an der linken Gehäuseseite befindliches Drehrad (Jog-Dial) lassen sich leicht Programme ohne Stift starten und bedienen. Dabei überarbeitete Sony die Bedienung im Unterschied zum Clié S300 nochmals deutlich. Im Programmstarter stehen nun zwei Optionen zur Wahl, wie sich das Drehrad dort verhält. Entweder erscheint - wie beim S300 - eine Liste mit den Programmen in der gerade aktiven Rubrik, aus der man die gewünschte Applikation auswählt oder man verwendet das Drehrad als Cursor wie beim HandEra 330, um damit im Programmstarter zu navigieren.

Test: PalmOS-PDA Sony Clié N770C mit Transflektiv-Display 
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mwcam 10. Sep 2002

Hi Matze! Hast Du nen MP3 Player gefunden, der sich nicht weigert MP3-Files von einem...

Pefi 06. Mai 2002

Testbericht super!(N770C/E) Gerät freitag den 3.5.02 bei saturn für 399€ gekauft. Habe so...

Micha 25. Apr 2002

Ich habe den clie 770 bei tec-company bestellt innerhalb 3 tagen hatte ich ihn per...

Koofmich 25. Apr 2002

unter www.guenstiger.de findet man ihn für 437,00 € bei TEC-Company. Im Media Markt ist...

versagt 24. Apr 2002

Vertrauenswürdig ? schon bestellt/ erfahrungen?


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