Blutbanken werden an E-Business-Systeme angeschlossen

Blutspenden verteilen und verwalten per Internet

IBM und die Mak-System International Group in Paris wollen in Zukunft gemeinsam eine internetbasierte Lösung für das Management von Blutbanken verwirklichen. Angefangen von der Datenerfassung bei Blutspenden über die Lagerung der Blutkonserven bis hin zur Versorgung der Patienten sollen entsprechende Internetlösungen entwickelt werden. Als erste Organisation will der Canadian Blood Services das Blut-Managementsystem einsetzen, bei dem IBM die Hardware, Datenbank und Internetplattform einbringt und Mak-System die Software liefert.

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"Unsere Blutprodukte, angefangen von der Spende über die Bluttests bis hin zur Verteilung, werden sorgfältig überwacht. Hierbei verbessert die Software Progesa von Mak-System kombiniert mit der IBM-Infrastruktur erheblich die Sicherheit und die Kontrolle unserer Prozesse", hofft Jeff Moran, Chief Information Officer bei Canadian Blood Services.

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Das kanadische Unternehmen Canadian Blood Services (CBS) sammelt jährlich rund 800.000 Bluteinheiten, wobei jede einzelne davon sicher und nachvollziehbar getestet, gelagert und schließlich zum Patienten gebracht werden muss. Durch die Allianz zwischen IBM und Mak-System soll CBS eine E-Business-Lösung erhalten, mit der sich die Blutbank komplett über das Internet verwalten und organisieren lässt.

Insgesamt werden weltweit jährlich mehrere Millionen Liter Blut gesammelt. Die Tatsache, dass Blut begrenzt haltbar ist und sich zudem durch verschiedene Blutgruppen und Nebenprodukte unterscheidet, erschwert die Verwaltung von Blutspenden. Darum ist es wichtig, sicher mit den Bluttestverfahren, der Lagerverwaltung, der Verteilung und der konstanten Lagerauffüllung umzugehen. Das Deutsche Rote Kreuz zum Beispiel benötigt täglich rund 15.000 Blutspenden, um das Blutdepot für Notfälle zu füllen.

Mak-System ist ein nach eigenen Angaben führender Anbieter im Bereich Software für die Verwaltung von Blutbanken und arbeitet mit Kunden in 21 Ländern zusammen."Unsere Software ist eine offene Technologieplattform, so können wir andere Anwendungen, die von Krankenhäusern und Blutbanken weltweit genutzt werden, besser integrieren. IBM unterstützt uns dabei, weil sie die für uns beste E-Business-Hard- und Software und Infrastruktur im Gesundheitswesen anbietet", so Simon Kiskovski, President und Chief Executive Officer der Mak-System International Group.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die Software Suites Progesa und Trace Line von Mak-System in die IT-Infrastruktur von IBM integriert, die aus Servern, Speicher und E-Business-Infrastruktur-Software besteht. Dabei kommen IBM-Produkte wie IBM WebSphere Application Server, DB2 Database Software und IBM eServer pSeries auf AIX zum Einsatz. "Wenn man alle Aspekte einer Blutspendeaktion zusammennimmt, dann sind Lagerung und Verteilung eine wesentliche Voraussetzung für das Gesundheitssystem jeder Nation - ob in Friedenszeiten oder während großer Krisen. Anwendungen von Mak-System kombiniert mit der E-Business-Technologie von IBM tragen dazu bei, dass jeder Tropfen dieser kostbaren Ressource zu notleidenden Menschen gelangt", sagte Russell Ricci, Marketing Director und General Manager, IBM Global Healthcare.

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