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Immersion und Alps entwickeln taktiles Feedback für Autos

Vielzahl der Bedieninstrumente auf einen Schalter kondensiert. Immersion hat seine Technik für haptische Kontrollen an einen Auto-Technik-Hersteller lizenziert. Bisher hat Immersion eher Kunden wie Logitec und Saitek, die für ihr Computerspiel-Zubehör wie Joysticks und Lenkräder und die darin verwendete Rütteltechnik bekannt sind. Nun sollen taktile Kontrollinstrumente die Autos erobern und dem Schalterwirrwarr ein Ende machen.
/ Andreas Donath
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Nun soll Forcefeedback auch in die Autotechnik Einzug halten – dies meldet zumindest der US-Hersteller Immersion, der mit ALPS Electric ein Abkommen über die Entwicklung von haptischen Kontrolltechniken für Fahrzeuge unterzeichnet hat. Immersion und ALPS haben schon seit dem Jahr 2000 an haptischen Kontrollen für die neue BMW-7er-Reihe-iDrive-Technologie gearbeitet. ALPS will mit Autoherstellern das Konzept weiter ausbauen und kommerzialisieren, d.h. in mehr Fahrzeugmodelle verbauen. In heutigen Fahrzeugen mit ihrer Vielzahl von Dreh- und Schiebereglern und Knöpfen werden dem Bediener viele unterschiedliche spürbare mechanische Feedbacks geliefert – sei es ein Einrasten, ein unterschiedlich schwergängiges Drehgefühl oder andere Kontrollmöglichkeiten, die auch ohne Augenkontakt vermitteln, wie stark oder wie weit der jeweilige Input vorgenommen wurde.

Mit der haptischen Kontrolle, die Immersion und Alps vor Augen haben, sollen diese Rückkoppelungen weiter erhalten bleiben, aber auf einige wenige oder sogar einen einzigen Kontrollhebel konzentriert werden, der chamäleonhaft in die eine oder andere Rolle als Bedieninstrument beispielsweise für die Radiolautstärke, die Scheibenwischerfrequenz, die Lüftungsstärke der Klimaanlage oder Ähnliches schlüpft.


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