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Wellington investiert in Hotspot-WLAN-Lösungsanbieter

Garderos baut integrierte Software-Lösung. Wellington Partners finanziert die Ausgründung der Garderos GmbH, München, aus dem Siemens-Konzern mit 1,5 Millionen Euro. Die Gesellschaft entwickelt und vertreibt eine Technologie, die den Betrieb von Wireless-LAN-Netzwerken und damit den drahtlosen Zugang zum Internet an stark frequentierten Orten (Hotspots) ermöglicht. Die Siemens AG bleibt an der neuen Gesellschaft beteiligt. Zudem hat ihr Geschäftsbereich ICN ein Vertriebsabkommen für mehr als 100 Länder unterzeichnet.
/ Andreas Donath
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Mit ihrer Software "i250 Access Gateway" bedient das Garderos-Team die Nachfrage von Betreibern bzw. Eigentümern so genannter Hotspots wie Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Messen oder Einkaufszentren nach integrierten Lösungen zum Betrieb von drahtlosen lokalen Breitbandnetzen. Nutzer sollen vor allem Geschäftsreisende sein, die die Verfügbarkeit des Internet und den damit möglichen Zugriff auf den Firmenserver nutzen können und dafür hoffentlich auch entsprechend bereit sind zu zahlen. Derzeit erprobt Garderos dieses Modell unter anderem mit der Hotelkette Marriott am Standort München.

Garderos bietet Betreibern bzw. Eigentümern von Hotspots eine integrierte Software-Lösung an, die sämtliche relevante Themen von der Zugangskontrolle bis zur Abrechnung abdeckt. Frank Böhnke von Wellington Partners erwartet daher ein rasches Wachstum: "In den kommenden zwei Jahren explodiert der Markt für Wireless-LAN-Lösungen und Garderos sollte dank seines technologischen Vorsprungs zumindest einen Viertel dieses Marktes gewinnen können und damit zum Marktführer avancieren."

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Frost & Sullivan steigt die Zahl der Hotspots, die solche Lösungen anbieten, allein in Europa in den kommenden fünf Jahren von 400 auf 37.000 an.


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