Abo
  • Services:
Anzeige

Google hilft bei der Internet-Suche - gegen Bezahlung

Suchmaschinen-Profis helfen bei der Beantwortung von offenen Fragen

Der Suchmaschinenbetreiber Google startete jetzt einen Beta-Dienst namens Google Answers, der vor allem Ungeübten eine Hilfe bei der Internet-Recherche sein soll. Über Google Answers können komplette Fragen in englischer Sprache eingegeben werden, die dann von Menschen beantwortet werden. Allerdings stehen keine Experten in den entsprechenden Fachgebieten zur Wahl, sondern nur Profis bei der Suche nach Informationen im Internet. Jede beantwortete Frage kostet mindestens 4,- US-Dollar.

Anzeige

Da der Dienst Google Answers nur gegen Bezahlung aktiv wird, muss man sich vor der Verwendung kostenlos registrieren. Nun kann man eine ausformulierte Frage in englischer Sprache stellen, die dann in einer nicht näher bezeichneten Zeitspanne von einem Menschen analysiert und beantwortet wird. Allerdings suchen hier keine Experten nach den passenden Antworten, sondern Menschen, die besondere Kenntnisse bei der Fütterung von Suchmaschinen besitzen, die von Google als "Researcher" bezeichnet werden.

Als ungewohnt kann die Art der Bezahlung gelten: Den Preis legt der Suchende selbst fest, indem er entscheidet, wie viel ihm die Beantwortung einer Frage wert ist. Derzeit kostet eine Antwort mindestens 4,- US-Dollar und maximal 50,- US-Dollar. Dazu addiert sich eine nicht zurückzahlbare Grundgebühr von 0,50 US-Dollar. Die übrigen Gebühren können zurückgefordert werden, wenn die gegebene Antwort kein passendes Ergebnis lieferte. Maßstäbe will Google dafür nicht ansetzen, sondern hofft auf ehrliche Anwender, die nur bei Unzufriedenheit mit einer Antwort ihr Geld zurückfordern. Von den Gebühren erhalten die Researcher 75 Prozent; die übrigen 25 Prozent behält der Betreiber ein.

Google gibt keine verbindlichen Angaben, wie lange eine Beantwortung einer Frage dauern kann. Die Zeit zwischen der Frage und dem Erhalt einer Antwort hat vor allem damit zu tun, welchen Preis man für die Beantwortung einer Frage veranschlagt hat. Google rät, einen hohen Preis zu zahlen, je mehr Researcher voraussichtlich für die Beantwortung einer Frage benötigt werden. Allerdings liefert Google keine Maßstäbe, anhand derer ein Kunde erkennen kann, wie viele Researcher für welche Art von Antworten nötig wären.

Wer bei Google als Researcher beginnen will, muss vorher in einem Aufsatz darlegen, warum man selbst besonders dafür geeignet sei und anschließend einen Test durchlaufen. In diesem Test müssen zahlreiche Suchanfragen beantwortet werden. Mit diesen Maßnahmen will Google garantieren, dass alle Researcher eine entsprechende Qualität erreichen.


eye home zur Startseite
Ralf 04. Mai 2002

Falls Deine Glaskugel schon trübe vor lauter Schwarzmalerei ist, dann entsorge sie doch...

Guido 26. Apr 2002

Das Angebot von Google gibt's scheinbar auch schon auf deutsch. -> www.breed.de grüße gh

alphius 24. Apr 2002

Auch ich halte es für ein sehr interessante und attraktive Idee. Im Grunde gibt es das ja...

Matthias 23. Apr 2002

... interessant ist die Idee auf jeden Fall, wobei ich grundsätzlich Andi recht gebe. Ich...

Nüüls 23. Apr 2002

Und wieder stellt sich heraus - wer lesen kann ist klar im Vorteil: Du wußtest sicher...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SCHIFFL GmbH & Co. KG, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Bühl
  3. DEUTZ AG, Köln-Porz
  4. L'TUR Tourismus AG, Baden-Baden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 56,08€ (Vergleichspreis ab ca. 65€)
  2. 18,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

  1. Re: Vergleich mit Asus Zenbook UX360CA-C4227T

    Ducifacius | 21:43

  2. Re: Nicht mal auf Macs..

    JarJarThomas | 21:42

  3. Re: Habe es immer noch nicht ganz verstanden

    smarty79 | 21:39

  4. Re: Macht bei mir sogar Sinn

    atikalz | 21:34

  5. Re: Klassische Verschlimmbesserung

    atikalz | 21:34


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel