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Ericsson steigert Verluste weiter

Umsatz der Schweden geht deutlich zurück. Der schwedische Telekomausrüster Ericsson schreibt im ersten Quartal 2002 tiefrote Zahlen. Der Verlust vor Steuern lag im ersten Quartal 2001 bei rund 5,4 Milliarden Kronen bzw. etwa 588 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 26 Prozent auf 37,0 Milliarden Kronen zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Auftragseingang sank um 40 Prozent auf 41,9 Milliarden Kronen.

Kurt Hellström, President und CEO von Ericsson, wertet das Quartal als sehr herausfordernd und kündigte die Rückkehr zur Profitabilität für das Jahr 2003 an. Das Handset-Geschäft entwickle sich positiv. Das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson habe den Break-even erreicht.

Ericsson geht davon aus, dass das Telekommunikations-Systemgeschäft, insbesondere im Mobilfunk, langfristig ein Wachstumsmarkt ist. Für das Jahr 2002 geht Ericsson allerdings davon aus, dass der Systemmarkt um mehr als 10 Prozent zurückgeht.

Für das Geschäftsjahr 2002 erwartet Ericsson nunmehr einen Verlust, gegenüber der bisherigen Schätzung einer operativen Marge von +5 Prozent.

Um sich den Herausforderungen des schwierigen Marktes stellen zu können und die finanzielle Grundlagen des Unternehmens zu stärken, will Ericsson zudem neue Aktien im Wert von 30 Milliarden Schwedischen Kronen ausgeben.

Auf Grund der anhaltenden Schwäche gerade im Festnetzgeschäft wird die Business Unit Multi-Service-Networks mit der Business Unit Mobile Systems zusammengelegt. Neuer Leiter dieser integrierten Einheit wird zum 1. Mai 2002 Bert Nordberg, jetzt Leiter von Global Services. Karl-Henrik Sundström, jetzt Leiter der Market Unit Australia, wird zukünftig die Business Unit Global Services leiten.


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