Kein Lichtblick auf dem Arbeitsmarkt für IT-Freiberufler
Besonders hart trifft es die Selbstständigen, die für Banken arbeiten. Diese zählten zu den größten Auftraggebern für Freiberufler. Zwar gelten sie immer noch als IT-Projekt-Arbeitgeber Nummer eins, aber ihr Marktanteil ist laut einer Statistik des B-to-B-Dienstleisters Gulp Information Services seit Februar 2001 um etwa ein Drittel auf 19,1 Prozent geschrumpft. Die Banken setzen jetzt mehr auf ihre fest angestellten Mitarbeiter, denn, so Martin Müller, IT-Betreuer der Commerzbank: "Die Externen kosten uns dreimal so viel wie die Internen."
Wer neue Aufträge erhält, muss sich meist mit einem geringeren Honorar zufrieden geben. Freiberufler-Vermittler Thomas Goetzfried: "Oft ist es für den Freiberufler besser, den Stundensatz im laufenden Projekt zu reduzieren, als sich etwas Neues suchen zu müssen."
Wie die Computerwoche weiter berichtet, ist vor 2003 keine Besserung der Lage zu erwarten. Eher werden die Zeiten noch härter, was nicht zuletzt daran liegt, dass zunehmend Hochschulabsolventen auf den Freiberufler-Markt drängen, die derzeit keinen Job finden. Zudem vergrößert sich die Zahl der Computerspezialisten zwischen 50 und 60 Jahren, die in das Projektgeschäft einsteigen wollen.
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