Mediaways zahlt Löhne nach Zufriedenheitsgrad der Kunden

Neuartiges Gehaltsmodell bei IP-Business-Provider

So wie die Seifenblase der New Economy hat sich auch das Gebilde des variablen Gehalts in Form von Stock Options in Luft aufgelöst. Gesucht sind heute erfolgreichere Formen der beweglichen Bezahlung - natürlich vor allem von den Mitarbeitern, deren wertlose Aktienpakete dahingammeln. Der Internet-Provider mediaWays setzt nun auf einen Qualitätsindex, dessen Wert die variablen 20 Prozent des Gehalts bestimmt. Die Qualitätsziele der einzelnen Mitarbeiter werden als Wert aus den drei Hauptparametern Kundenzufriedenheit, Verfügbarkeit und Accounting gebildet. Diese drei Parameter tragen gleichrangig zum Gesamtwert bei.

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Anhand der Kundenzufriedenheit, die durch regelmäßige Befragungen evaluiert wird, sieht der Kunde das Leistungspotenzial von mediaWays aus der Kundenperspektive. Durch die tägliche Messung der Verfügbarkeit des Netzes (Backbone, Leitungen), des Access-Bereiches und aller Server- und Hardwaresysteme wird die Gesamtverfügbarkeit bestimmt. Das Accounting von mediaWays sichert eine zeitnahe und korrekte Abrechnung. Gemessen wird hier die Entwicklung des Datenverlustes. Alle Verfügbarkeitsdaten werden von den zuständigen Abteilungen wöchentlich ausführlich reportet und sind für alle Mitarbeiter transparent. Der Index gilt für sechs Monate und wird danach anhand der erreichten Ergebnisse neu und jeweils höher festgesetzt. Die Zielerreichung des Qualitätsindex sieht eine 20-prozentige Verbesserung der Differenz der letzten Gesamtnote zum möglichen Bestwert vor.

Den Index kann man jeden Tag im Intranet einsehen. Er soll bei der persönlichen und fachlichen Laufbahngestaltung helfen und motivieren, zumal halbjährliche Auswertungsgespräche zwischen Abteilungsleitern und Teammitarbeitern anstehen. Das Feedback ist zweikanalig: auch Vorgesetzte werden von Mitarbeitern eingeschätzt und bewertet. Jeder Mitarbeiter soll somit für seinen eigenen und den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sein.

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