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WWL mit negativem EBIT von 14,1 Millionen Euro

Investoren sichern weitere Finanzierung. Mit Umsatzerlösen von 12,3 Millionen Euro hat der Internetdienstleister WWL Internet AG seine Vorgaben für das Geschäftsjahr 2001 erfüllt. Der im Vergleich zum Geschäftsjahr 2000 geringere Jahresumsatz sei nahezu ausschließlich darauf zurückzuführen, dass der Internet-Dienstleister alle Geschäftsbereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören, abgestoßen hat.
/ Andreas Donath
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Das negative EBIT von 14,1 Millionen Euro konnte dank Restrukturierungsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte reduziert werden. So sind die monatlichen Aufwendungen von durchschnittlich 4,1 Millionen Euro im ersten Quartal des Berichtszeitraums auf rund 1,6 Millionen Euro im vierten Quartal gesunken.

Im Gegenzug wurde das Gesamtergebnis durch hohe Einmalaufwendungen für die Reduktion der Personal- und Sachkosten belastet. Trotz erfolgreicher Restrukturierungsmaßnahmen verbrauchte der konjunkturbedingt schwache Start in das laufende Geschäftsjahr höhere Cashreserven als ursprünglich geplant.

Ohne zusätzliche Finanzmittel war somit ein Liquiditätsengpass in der zweiten Jahreshälfte 2002 nicht auszuschließen, was die Fertigstellung des Jahresabschlusses beeinträchtigte, so das Unternehmen.

Zwar hatten Investoren ihre Beteiligung an weiteren Kapitalmaßnahmen bereits vor Wochen zugesagt, die Verhandlung juristischer Einzelheiten führte jedoch zu unvorhergesehenen Verzögerungen. Nunmehr haben die XL-Venture GmbH, eine zu 80 Prozent von der Schweizer Beisheim-Gruppe finanzierte Venture-Capital-Gesellschaft, und die Syncotech Invest B.V. der WWL Internet AG Finanzierungsmittel in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro zugesagt.

Beide strategischen Investoren verstärken somit zum dritten Mal innerhalb eines Jahres ihr Engagement.


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