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Dresden 3D GmbH ist insolvent (Update)

Hersteller des Dresdner-3D-Displays in Geldnöten. Die aus einer Forschungsgruppe der Fakultät Informatik am Institut für Künstliche Intelligenz der TU Dresden hervorgegangene Dresden 3D GmbH, Hersteller des Dresdner 3D-Displays, hat am 10. April Insolvenzantrag gestellt, berichtet die Sächsische Zeitung. Das Dresdner 3D-Display ermöglicht eine räumliche Darstellung ohne Zuhilfenahme von speziellen Brillen.
/ Jens Ihlenfeld
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Dem vom Freistaat Sachsen und der EU geförderten Unternehmen fehlt aber nur das Geld. So zitiert das Blatt den Verkaufsleiter Ullrich Lindner, der von einer "vorübergehenden Finanzierungslücke von 200.000 Euro" spricht.

Während sich Lindner gegenüber der Sächsischen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) aber zuversichtlich gibt, dass man den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten könne, scheint der vorläufige Insolvenzverwalter Christoph Junker davon nicht vollkommen überzeugt. Es sei nicht leicht, den Betrieb am Leben zu erhalten, da die Produkte sehr speziell seien und noch am Anfang der Vermarktung stünden, sagte er der Zeitung.

Nachtrag vom 10. März 2003:
Die Firma wurde am 21. Juni 2002 von einem dänischen Investor übernommen und ist seit 6. September 2002 unter dem Namen SeeReal Technologies wieder aktiv.


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