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Vollständige SDI-Bedienung in zweiter Linux-Beta von Opera 6

Aktuelle Opera-Version mit zahlreichen Verbesserungen und Bugfixes. Ab sofort steht auf den Opera-Seiten die zweite Beta-Version des norwegischen Browsers Opera 6.0 zum Download bereit. Nachdem in der ersten Beta-Version die SDI-Bedienung nur über einen Parameter verändert werden konnte, befinden sich die Einstellungen nun in der normalen Oberfläche. Die SDI-Bedienung steht für Single Document Interface und beschreibt, dass Opera für jedes neue Browser-Fenster eine neue Programminstanz öffnet.
/ Ingo Pakalski
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Musste man in der Beta 1 von Opera 6.0 für Linux zum Einschalten der SDI-Bedienung eine Parameterzeile beim Programmstart übergeben, lässt sich jetzt bequem in der Oberfläche zwischen MDI- und SDI-Bedienung wechseln. So lässt sich in der beim Programmstart erscheinenden Dialogbox festlegen, in welcher der beiden Betriebsarten der Browser gestartet werden soll, wie es auch die Windows-Variante vormacht. Allerdings spielt Opera seine Vorzüge nur bei der Nutzung der MDI-Oberfläche aus, bei der alle offenen Webseiten innerhalb der Programmoberfläche von Opera erscheinen. Bei der SDI-Bedienung wurden noch einige Bugs behoben, so dass der Browser sich jetzt so verhält wie erwartet. So arbeitet die "Supersearch-Funktion" korrekt und das Transfer-Fenster wird ordentlich angezeigt.

Zudem behob Opera zahlreiche Fehler und fügte auch einige Neuerungen hinzu. So werden aus anderen Browsern importierte Lesezeichen innerhalb des Bookmark-Verzeichnisses abgelegt, was die Übersichtlichkeit erhöhen soll. Sowohl in der Personal Toolbar als auch in der Hotlist wurden die Drag-&-Drop-Fähigkeiten erweitert. Zudem fügte Opera Lycos als neue Suchmaschine hinzu, weswegen die Liste der Suchmaschinen neu angeordnet wurde. Schließlich kam im Hilfe-Menü der neue Eintrag "My Opera" hinzu. Opera verspricht ferner, dass das Rendering von Webseiten zügiger vonstatten gehen soll.

Opera behob das Problem, dass das Icon für den Dokumenten-Modus in der Adressleiste bei neuen Fenstern nicht den korrekten Zustand anzeigte, wenn die Einstellung auf "User" stand. Außerdem arbeiten [Ctrl]+[Insert] und [Shift]+[Insert] nun wie erwartet. Einige Bugs in den Cookie-Filtern wurden ebenfalls bereinigt, wobei sich der aktuelle Filter verändern lässt, wenn ein Cookie manuell akzeptiert wurde. Zudem unterstützt die aktuelle Version lokalisierte Hilfe-Dateien in anderen Sprachen und der Einstellungs-Dialog für internationale Fonts arbeitet wie erwartet.

Beim wiederholten Laden eines Hintergrund-Bildes soll der Browser nicht mehr abstürzen. Auch die Passwort-Dialogbox verursacht jetzt keinen Absturz mehr, wenn ein altes, leeres Kennwort eingetragen wurde. Die Animation von Bildern optimierten die Programmierer, was eine fehlerlose Darstellung bringen soll. Auch die Fehler in der Fortschritts-Anzeige wurden bereinigt, so dass nun korrekte Angaben erscheinen. Schließlich wurden noch zahlreiche kleine Bugs beseitigt.

Opera 6.0 Beta 2 für Linux steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.


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