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SAP steigert Quartalsumsatz auf 1,66 Milliarden Euro

Walldorfer Softwareunternehmen mit positiver Prognose. Die SAP AG hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2002 um 9 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis stieg aber nur um 2 Prozent auf 237 Millionen Euro. Dies entspricht einer Umsatzrendite bezogen auf das operative Ergebnis von 14 Prozent.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Konzernergebnis im 1. Quartal 2002 – bereinigt um die akquisitionsbezogenen Aufwendungen für den Erwerb von TopTier und den Einfluss der Commerce-One-Transaktion – belief sich auf 121 Millionen Euro. Das entsprechende Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,38 Euro. Einschließlich der akquisitionsbezogenen Aufwendungen für den Erwerb von TopTier und den Einfluss der Commerce-One-Transaktion betrug das Konzernergebnis 65 Millionen Euro bzw. 0,21 Euro je Aktie.

"Im Vergleich zu einem sehr starken ersten Quartal im Vorjahr und trotz eines schwierigeren Marktumfelds entspricht das erste Quartal im Großen und Ganzen unseren Erwartungen" , sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP. "Zu Beginn des Jahres sind Unternehmen in der Region Amerika Investitionen in Software sehr vorsichtig angegangen. Die Region Europa hat einmal mehr sehr ermutigende Ergebnisse geliefert und hat deutlich zu den Umsätzen der Gruppe beigetragen" , so Kagermann weiter.

Ende März 2002 beschäftigte die SAP 29.156 Mitarbeiter – 3 Prozent mehr als zum 31. Dezember 2001. Seit Anfang des Jahres hat die SAP knapp 750 neue Mitarbeiter eingestellt.

Der Markt für Softwarelösungen sei aber nach wie vor herausfordernd, wobei Europa sich als relativ stabil erweise, so SAP. Kunden in Amerika seien bei der Anschaffung neuer Softwarelösungen aber eher zurückhaltend. Die SAP erwartet ein deutlich stärkeres 2. Halbjahr und geht nach wie vor davon aus, den Umsatz im Gesamtjahr 2002 um rund 15 Prozent zu steigern. Zudem erwartet die SAP, dass die Marge beim operativen Ergebnis in 2002 um mindestens 1 Prozentpunkt über dem Vorjahresniveau von 20,0 Prozent liegen wird. Die SAP geht davon aus, dass die Margenverbesserung mit anziehendem Softwarelizenzgeschäft und dem positiven Einfluss der andauernden Kostensenkungsmaßnahmen im 2. Halbjahr sichtbarer wird.


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