Deutsche Bahn will Google verklagen

Suchmaschine soll "Sabotage-Seiten" aus dem Index entfernen

Die Deutsche Bahn will den Suchmaschinen-Anbieter Google verklagen, da dieser eine Sabotage-Anleitung für Bahnstrecken verlinkt. Die Seiten liegen auf den Servern des niederländischen Anbieters XS4ALL, wurden mittlerweile aber gesperrt, da die Deutsche Bahn vor einem Amsterdamer Gericht ein entsprechendes Urteil erwirkte.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei geht es um zwei Artikel der in Deutschland verbotenen Organisation Radikal, wie sich Bahnstrecken sabotieren lassen, z.B. um Castor-Transporte zu verhindern. Nachdem man nun erfolgreich gegen den Hostinganbieter XS4ALL vorgegangen ist und die Seiten vom Netz sind, will die Deutsche Bahn zudem verhindern, dass die Seiten weiterhin über Suchmaschinen beworben werden.

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Während man sich mit AltaVista einigen konnte und diese die Seiten ihrerseits auf ihre Watch-List gesetzt haben, hat sich Google, die diese Seiten auch im Archiv anbieten, bislang nicht bei der Deutschen Bahn gemeldet und eine gesetzte Frist verstreichen lassen, so Deutsche-Bahn-Sprecher Christian Schreyer gegenüber Golem.de. Man hat Google nun nochmals eine kurze Frist gesetzt, will aber, sollte keine Reaktion erfolgen, am Donnerstag Klage einreichen. Auch gegen Yahoo will man vorgehen, hier ist die gesetzte Frist jedoch noch nicht abgelaufen.

Klagen will man in Deutschland, wo alle drei Unternehmen Vertretungen besitzen.

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Edie T. 10. Dez 2010

HAllo Ulrich, ich habe leider die gleiche Erfahrung gstern gemacht! ich hatte eine...

Ulrich Walluhn 13. Apr 2003

Ich war zwar nie ein besonderer Freund der DBAG und ihrer Politik, aber immer ein Freund...

Meier2 10. Jun 2002

Warum so hitzig. Sogenannte Sabotageanleitungen fondet man sowieso in der öffentlich...

Detlef Haubold 22. Apr 2002

Kennst Du "Biedermeier und die Brandstifter"?



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