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Intel-Entwicklersoftware soll Applikationen beschleunigen

Mit Funktionsbibliothek IPP 2.0 Software für Intel-Prozessoren optimieren. Intel hat mit den Intel Integrated Performance Primitives (Intel IPP) 2.0 jetzt eine plattformübergreifende Software-Bibliothek vorgestellt, die auf Intels aktuelle Prozessoren zugeschnittene Funktionen zur Verfügung stellt.
/ Jens Ihlenfeld
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Intel IPP 2.0 soll es Entwicklern erlauben, ein einzelnes API zu erstellen, das auf eine Vielzahl von Intel-Prozessoren optimiert ist, anstatt für jeden Prozessor eine einzelne Version erstellen zu müssen. Dabei werden der Pentium-4-, Xeon-, Itanium- und die Xscale-Prozessoren PXA250 und PXA210 unterstützt.

Intel IPP 2.0 abstrahiert vor allem Multimedia-Funktionen vom eingesetzten Prozessor und stellt mehr als 3.000 Funktionen zur Signal- und Bildverarbeitung über ein einzelnes API zur Verfügung. Für den Pentium 4 sowie die Xeon- und Itanium-Prozessoren bietet Intels IPP 2.0 zudem einen speziellen dynamischen Dispatching-Mechanismus, der Mikroprozessor-spezifische Teile für jede Funktion handhabt.

Die Version 2.0 von IPP bietet 32-Bit- und 64-Bit-Support für Windows und Linux. Zudem werden nun auch Audio- und Video-Codecs mitgeliefert, die Unterstützung zum MP3-, MPEG-4- und H.263-Dekodieren mitbringen. Hinzu kommen Funktionen für kleine Matrizen- und Vektorberechnungen.

Intel IPP 2.0 unterstützt Microsoft Visual C++ und die Intel C/C++ Compiler unter Windows und Linux. Das Software-Paket soll ab Mai für 199,- US-Dollar zu haben sein.


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