Trident bringt voll DirectX-8.1-fähige Notebook-Grafikchips

Kachelbasierte Render-Architektur und programmierbare T&L-Engine

Mit dem XP4 hat Trident den ersten Notebook-Grafikchip angekündigt, der eine volle Hardware-Unterstützung für DirectX 8.1 bieten soll. Der in 0,13-Mikron-CMOS-Technik gefertigte mobile Chip soll das erste Mitglied einer neuen Grafikchipfamilie sein und Desktop-Leistung bieten.

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Herz des aus 30 Millionen Transistoren bestehenden Chips ist eine "Bright Pixel" getaufte DirectX-8.1-Rendering-Engine, die wie die PowerVR-Grafikchips block- bzw. kachelweise und nicht zeilenbasiert arbeitet, nur Polygone berechnet, die auch zu sehen sind und damit die vorhandene Bandbreite effektiver nutzen können soll. Die XP4-BrightPixel-Engine umfasst - wie für volle DirectX- bzw. Direct3D-8.1-Unterstützung nötig - voll programmierbare Vertex- und Pixel-Shader. Zudem kann der Chip - wie auch der Kyro 2 - acht Texturen gleichzeitig pro Pixel rendern. Auf der 2D-Seite wird unter anderem hardwaregestützte DVD-Wiedergabe geboten, die Prozessorlast soll dabei gar unter 15 Prozent fallen können.

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Der XP4 wird mit 250 MHz getaktet und kann entweder per 64- oder 128-Bit-Speicherschnittstelle mit maximal 333 MHz (bzw. 666 MHz) getaktetes DDR-SDRAM ansprechen. Die Bandbreite mit entsprechend schnellem Speicher soll bei 10,4 GByte/s liegen, also selbst teuren Desktop-Chips Konkurrenz machen. Trident bietet den XP4 zudem in 3,1 x 3,1 cm großen Multi-Chip-Modulen an, die bereits 16 MByte ("XP4m16") bzw. 32 MByte ("XP4m32") Grafikspeicher enthalten und für Notebooks gedacht sind, in denen es auf möglichst geringe Größe ankommt.

Laut Trident kann der XP4 bis zu vier Displays getrennt voneinander ansprechen, wobei TFT-Display (direkt), DVI-Display, analoger Monitor und Fernseher unterstützt werden. Die maximale unterstützte Bildschirmauflösung sind 2048 x 1536 Bildpunkte (QXGA).

Bei der 3D-Leistung des XP4 mit 250 MHz bleiben Tridents Aussagen allerdings vage - der Hersteller spricht von bis zu 1 Milliarden Pixeln, die pro Sekunde gerendert werden können. Dank Energiespar-Management ("CoolPower") soll die Verlustleistung bei bis zu unter 3 Watt liegen und der Chip damit pro Watt mehr Leistung als konkurrierende Notebook-Grafikchips von ATI und NVidia bieten.

Erste XP4-Muster zur Evaluation seitens Drittherstellern sind bereits erhältlich und liegen bei großen Abnahmemengen bei 39,95 US-Dollar pro Stück. Muster vom XPm16 und XPm32 sollen ab Mai 2002 erhältlich sein und 49,95 respektive 57,95 US-Dollar kosten.

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