IFPI: Piraterie lässt Umsatz mit Musik weltweit sinken
Die IFPI gibt weiterhin an, dass dieser Rückgang nicht auf ein gesunkenes Interesse an Tonträgern zurückzuführen sei. Die Nachfrage hätte im Gegenteil sogar noch zugenommen, die vielfältigen Möglichkeiten, Musik illegal zu vervielfältigen, hätten aber einen Umsatzeinbruch verursacht.
Jay Berman, CEO der IFPI, zu den Zahlen: "Die internationale Musikindustrie war 2001 einem gewaltigen Sturm auf Grund der kombinierten Wirkungen der Massen-Kopiererei und Piraterie, dem Wettbewerb von anderen Produkten und einem allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung ausgesetzt. Die Probleme dieser Industrie resultieren aber nicht aus einer gesunkenen Popularität von Tonträgern, sondern beruhen auf der Tatsache, dass der kommerzielle Wert durch Piraterie beständig abnimmt."
Entgegen dem Trend entwickelten sich die Märkte in Frankreich und Großbritannien, wo die Umsätze um 10 bzw. 5 Prozent zunahmen. In Deutschland hingegen gingen die Umsätze um 9,2 Prozent zurück.
Eine Umfrage unter 10.000 Konsumenten in Deutschland ergab zudem laut der IFPI, dass 18 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben weniger CDs kaufen wegen der Möglichkeit, CDs zu brennen.



