Spieletest: Tekken Advance - Handheld-Prügelei
Die GBA-Version basiert dabei im Großen und Ganzen auf der PlayStation-Variante Tekken 3, die in einigen Punkten abgespeckt wurde. So stehen insgesamt neun Kämpfer zur Auswahl, darunter bekannte Charaktere wie Yoshimitsu oder Law. Angetreten wird in insgesamt sieben Disziplinen, neben fünf Singleplayermodi wie Arcade, Practice und Time Attack warten auch zwei Multiplayer-Varianten auf den Spieler.
Wer zwei GBA per Linkkabel miteinander verbindet, kann sich so entweder in einem einfachen Zweikampf duellieren oder aber den Tag-Kampfmodus anwählen, in dem man drei Figuren auswählt, die dann gegen ein anderes Team aus drei Kämpfern antreten. Die Bedienung wurde im Vergleich zum PlayStation-Vorbild ein wenig simpler gestaltet, drei Tasten reichen für fast alle Tritt- und Schlagkombinationen aus. Nichtsdestotrotz sind eine Reihe von Extra-Moves möglich, einzig einige der sehr komplexen Kampftricks wurden nicht in die GBA-Version implementiert.
Grafisch sieht Tekken Advance recht gut aus: Zwar wirken die Kämpfer beim Heranzoomen teils etwas zu pixelig, die Animationen sind dafür aber sehr flüssig, und das Drehen und Zoomen der Arenen überzeugt ebenso.
Fazit:
Auch Tekken Advance stellt eine gelungene Handheld-Umsetzung eines beliebten und bewährten Spielkonzeptes dar. Die vielfältigen Kampfmöglichkeiten lassen auch Prügelspiel-Profis genug Freiheit und sorgen für eine auch auf längere Zeit anhaltende Motivation. Ein wenig mehr Feinschliff bei der Grafik, und es wäre schwer geworden, Tekken Advance in absehbarer Zeit zu übertreffen.



