Ericsson: UMTS-Infrastrukuren für Deutschland und Spanien
In Deutschland wird Ericsson als Hauptlieferant, der sowohl für Vermittlungstechnik als auch für Funktechnik verantwortlich ist, das Netz für Quam aufbauen. Hierbei liefert Ericsson für den Netzbetreiber Quam ein UMTS-Netz einschließlich Standortakquise, Aufbau und Inbetriebnahme. In Spanien soll Ericsson als alleiniger Lieferant für Telefónica Móviles ein UMTS-Netz mit über 700 Basisstationen bereits bis zum Juni 2002 installieren und auch den weiteren Ausbau vornehmen.
"Der Auftrag von Telefónica Móviles bzw. Quam beweist das Vertrauen in Ericsson, schnell und zuverlässig UMTS-Technik zu liefern und zu installieren" , unterstrich Dietmar Seidenberg, bei Ericsson zuständig für Aktivitäten mit den Telefónica-Móviles-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Wir freuen uns daher auf eine intensive Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem innovativen Unternehmen Quam, die ja schon mit der Lieferung von GSM-Technik vielversprechend begonnen hat."
Die Group 3G mit dem Markennamen Quam ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Telefónica Móviles (57,2 Prozent) und dem finnischen Netzbetreiber Sonera (42,8 Prozent). Quam hat im Herbst 2000 eine von sechs UMTS-Lizenzen in Deutschland erworben und im Herbst 2001 den Betrieb als virtueller GSM-Netzbetreiber aufgenommen. Quam nutzt dabei das GSM-Netz von E-Plus, mit denen auch eine Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Teilen des UMTS-Netzes abgeschlossen wurde. Ericsson beliefert in Deutschland damit vier UMTS-Netzbetreiber: Vodafone, MobilCom, E-Plus und Quam. Ericsson hält im GSM-Systemgeschäft wie auch im UMTS-Netzwerkgeschäft einen Weltmarktanteil von rund 40 Prozent.
Die spanische Regulierung sieht vor, dass die UMTS-Lizenzinhaber ihre Netze bis zum 1. Juni 2002 in Betrieb genommen haben müssen. Der Vertrag mit Telefónica Móviles umfasst den Aufbau eines Netzes mit Kernnetz und mehr als 700 Basisstationen bis zum 1. Juni 2002 sowie den weiteren Ausbau. Der kommerzielle Netzstart in Spanien hängt aber letzlich wie überall von der Verfügbarkeit der UMTS-Handys ab.
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