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Spieletest: Maximo - Klassische Fantasy-Action

Simples aber unterhaltsames Action-Spiel von Capcom für die PS2. Während moderne Action-Spiele auf den Next-Generation-Konsolen immer mehr Handlungs- und Bewegungsmöglichkeiten offerieren und so oft auch dem Spieler einiges abverlangen, bevor die komplexe Steuerung erlernt ist, geht Capcom mit Maximo einen anderen Weg: Das Action-Spiel für die PlayStation 2 orientiert sich deutlich an simpleren, älteren Titeln früherer Konsolengenerationen.
/ Thorsten Wiesner
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Das fängt schon bei den recht wenigen Möglichkeiten an, mit denen Hauptfigur Maximo den zahlreichen Feinden in Form von Zombies, Dämonen und Geistern entgegentreten kann: Neben zwei verschiedenen Schlagmöglichkeiten mit dem Schwert gibt es zunächst nur eine Spring-Schlagkombination, um sich die böse Brut vom Leibe zu halten. Im Spielverlauf werden zwar teilweise weitere Aktionen erlernt, zumeist ist ein Beherrschen dieser für das Weiterkommen aber nicht nötig.

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Unbedingt benötigt wird dafür eine große Portion Ausdauer, da das Anlegen von Spielständen nur an wenigen Stellen möglich ist. Leider scheint das die zahlreichen Bösewichte kaum zu beeindrucken, so dass man öfter ein Gespräch mit dem Tod führen muss als einem lieb ist. Und auch wenn diese Gespräche zur Wiederbelebung führen können – das dafür nötige Kleingeld beziehungsweise die im Spielverlauf einzusammelnden Geister mal vorausgesetzt – werden ungeduldige Spieler schon bald frustriert das Pad aus der Hand legen, da sie dieselbe Stelle wieder und wieder absolvieren müssen, um sie erfolgreich zu überstehen.

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An manchen Stellen erschwert einem zudem die eigentlich recht übersichtliche Kameraführung die Feind-Attacke, denn hat man erst mal den Gegner mit der Klinge verfehlt, nutzt dieser die Chance garantiert, Maximos Lebensenergie auf ein bedrohlich niedriges Niveau zu senken. Optisch ist dies übrigens durchaus nett anzusehen, bei jedem Treffer verliert Maximo einen Teil seiner Rüstung und steht schlussendlich nur noch in seinen bunten Boxer-Shorts da.

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Humor ist überhaupt einer der Vorzüge des Titels: Nicht nur die Zwischensequenzen, in denen etwa die etwas biedere Hintergrundgeschichte von der Prinzessin in Not erzählt wird, sondern auch die einzelnen Charaktere wie etwa der Tod wirken teils sehr skurril und unterhaltsam. Der an sich recht große Unterhaltungswert wird allerdings durch das auf längere Zeit doch etwas eintönige Gameplay geschmälert. Da kaum Mini-Spiele oder Rätsel das Spiel auflockern, ist man meist nur mit Springen und Schlagen beschäftigt.

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Optisch hinterlässt Maximo einen etwas zwiespältigen Eindruck: Der Hauptcharakter selber ist zwar hervorragend animiert, die farbenfrohen Spielwelten können ihre Detailarmut aber kaum verbergen. Auch die Musik überzeugt nicht vollkommen, da man im Spielverlauf immer wieder dieselben Melodien zu hören bekommt. Dafür sind aber die Effekte und die gelegentliche Sprachausgabe gelungen.

Fazit:
Wer Anhänger klassischer Action-Spiele ist, wird an Maximo Gefallen finden, die hervorragende Bedienbarkeit und das sehr stimmige, humorvolle Szenario bieten trotz nicht allzu viel Abwechslung eine große Portion Spielspaß. Wer allerdings ungeduldig wird, wenn er bestimmte Stellen mehrmals wiederholen muss, sollte die Finger von diesem Titel lassen – der sehr hohe Schwierigkeitsgrad sorgt ansonsten für Dauer-Frustration.


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