Spieletest: Shrek - Monster-Blähungen auf der Xbox
Plattform-Action basierend auf dem Kino-Film. Der Animationsfilm Shrek gehörte im letzten Jahr zu den größten Umsatzbringern im Kino, allein in Deutschland zog er 3,5 Millionen Besucher ins Kino. Nun wird der grüne Oger auch zum Videospielhelden und macht sich auf der Xbox auf die Suche nach Prinzessin Fiona.
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Der böse Zauberer Merlin hat eben diese Prinzessin in seine Gewalt gebracht und hält sie nun in der "Festung des absolut Bösen" gefangen. Da ein dichter Pestnebel die Festung umgibt, kann man sie allerdings nicht ohne weiteres erreichen – zunächst müssen im Märchenland gute Taten vollbracht werden, um Zugang zu erhalten.
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Diese guten Taten sind verschiedenster Art: Mal müssen entflohene Tiere eingefangen werden, dann wieder gestohlene Eier gefunden oder böse Schergen ausgeschaltet werden. Um Letzteres zu bewerkstelligen gibt es einerseits die Möglichkeit, mit Tritten und Schlägen den Bösewichten zu Leibe zu rücken, zudem kann man aber auch die körpereigenen Düfte und Lüfte ausnutzen, indem man den Feind mit Blähungen und Aufstoßen überrascht.
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Die Blähungen funktionieren besonders gut, wenn man zuvor ein paar der überall herumliegenden Zwiebeln oder Chili-Schoten verputzt hat, zudem hat man noch die Möglichkeit, die eigenen Luftausstöße explodieren zu lassen, indem man sie etwa an einer Feuerstelle ablässt. Das Aufstoßen reicht zwar in den meisten Fällen nicht für ein Besiegen der Gegner, zumindest aber für einen angewiderten Gesichtsausdruck oder eine vorübergehende Lähmung.
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Hat man sich nach einem kurzen Tutorial mit diesen grundlegenden Bedienelementen vertraut gemacht, geht es in die erste der acht Märchen-Welten, die allesamt durch eine sehr schöne, eng an den Film angelehnte Gestaltung erfreuen. Die Animationen des Ogers können allerdings mit der grafischen Qualität der Spielewelten nur begrenzt mithalten, oft wirkt Shrek ein wenig pixelig und ungelenk.
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Schwerer als diese kleinen optischen Mängel fallen allerdings die Schwächen des Gameplays ins Gewicht, überraschende Wendungen sind ebenso selten wie sonstige Abwechslung – zumeist müssen nur ein paar Feinde erstunken und erledigt werden, gelegentliche kleinere Mini-Spiele fordern erfahrene Plattform-Freunde nur selten und sind wohl eher auch auf jüngere Spieler ausgerichtet.
Fazit: Nach dem gelungenen Lady Sia für den Game Boy Advance bringt das noch junge Spielelabel TDK Mediactive mit Shrek ein sehr mittelmäßiges Action-Spiel für die Xbox heraus. Die gelungene Grafik kann dabei über die mangelnde spielerische Tiefe nur vorübergehend hinwegtäuschen.