Die Deutschen stehen Multimediahandys skeptisch gegenüber

Die meisten wollen lieber passive Mediennutzer bleiben

Die schöne neue Welt des mobilen Internet soll unmittelbar bevorstehen und verspricht eine Medien-Ära, in der alles mit allem vernetzt ist und Handys alles können. Die dazu passende neue Gerätegeneration wartet nun auf eine neue Nutzergeneration. TV, PC und Internet, dazu noch E-Mail und Telefon oder gar Handy? Jeder vierte Bundesbürger wünscht sich solche neuen Vielzweckgeräte, geht aus einer neuen Repräsentativumfrage des B.A.T Freizeit-Forschungsinstituts hervor, in der 2.000 Personen ab 14 Jahren nach ihren Mediengewohnheiten und ihren Medienwünschen für die Zukunft gefragt wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwei Drittel der jungen SMS-Generation (64 Prozent) im Alter von 14 bis 24 Jahren sind von dieser technologischen Innovation begeistert. Fast drei Viertel der Bevölkerung jedoch sagen dazu: "Nein, danke!" Sie wollen lieber wie bisher einfach durch die TV-Kanäle zappen, mit der Begründung "Für mich bleibt auch in Zukunft alles beim Alten."

Inhalt:
  1. Die Deutschen stehen Multimediahandys skeptisch gegenüber
  2. Die Deutschen stehen Multimediahandys skeptisch gegenüber

"Die Aufgeschlossenheit für neue Medientechnologien ist vor allem eine Frage der Bildung und des Alters", so Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, der Leiter des B.A.T Instituts. Der Anteil der befragten Interessenten mit höherer Schulbildung ist mehr als doppelt so hoch (49 Prozent) wie der Anteil der Absolventen mit Haupt- oder Volksschulabschluss (20 Prozent). Im Zentrum des Interesses stehen die neuen Alleskönner vor allem bei der Jugend, insbesondere den 14- bis 19-Jährigen (69 Prozent) und den 20- bis 29-Jährigen (51 Prozent). Schon ab dreißig Jahren sinkt das Interesse rapide (30- bis 39-Jährige: 31 Prozent). Die Generationen über 30 haben bereits ausgeprägte bzw. "eingespielte" Mediengewohnheiten zwischen Zeitung und Buch, Hörfunk und Fernsehen. Von mobilen internetfähigen Vielzweck-Unterhaltungsmedien wollen sie nur wenig wissen.

Quelle: British American Tobacco Deutschland
Quelle: British American Tobacco Deutschland

Professor Opaschowski: "Die heutige SMS-Generation wird die künftige UMTS-Generation sein - eine Universal-Mobile-Telecommunications-Generation, die aber eine Minderheit bleibt. Die Medienrevolution kann daher auch keine Frage von ein oder zwei Jahren sein. Sie benötigt vielmehr einen Zeitraum von ein bis zwei Generationen, bis sie wirklich mehrheitsfähig werden kann."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Die Deutschen stehen Multimediahandys skeptisch gegenüber 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Tom 13. Mai 2002

Das Telefonieren ist aber heutzutage für die Anbieter nicht mehr lukrativ, da kommt es...

andirola 11. Apr 2002

jo

Chris V. 11. Apr 2002

Hallo Herr Prof. eigentlich wollte ich mein Handy nur zum telefonieren nutzen - muss ich...

Teichtaucher 11. Apr 2002

Von wegen S3! Das ist ein Siemens S6 - ich hatte selbst mal eins! Also, wenn ich schon...

Uli_L 11. Apr 2002

Hey Super Jetzt kann ich gute Filme auf einem Display mit ein paar mm Diagonale...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /