Arbeitsgruppen im Netz (Teil 1)

Zusammenarbeit im Netz auch für kleine Unternehmen interessant

Schriftliche Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer Arbeitsgruppe reicht für ein effizientes Arbeiten kaum mehr aus. Die Anforderungen an moderne Groupwarelösungen sind daher weit anspruchsvoller. Aber nicht nur der Markt hat dabei mehr zu bieten als die Platzhirsche IBM/Lotus und Microsoft. Vor allem für kleine Unternehmen bieten sich mit diversen Open-Source- und ASP-Lösungen interessante Alternativen.

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Als Douglas Engelbart Mitte der sechziger Jahre sein NLS-Onlinesystem am Standford Research Institute in Betrieb nahm, um mehrere Rechner über Telefonleitungen miteinander zu verbinden, legte er wohl den Grundstein zur Entwicklung des Internet. Sein Ziel war jedoch viel pragmatischer: Er wollte mit Forscherkollegen, trotz geographischer Trennung voneinander, effektiv zusammenarbeiten.

Inhalt:
  1. Arbeitsgruppen im Netz (Teil 1)
  2. Arbeitsgruppen im Netz (Teil 1)

In der weiteren Entwicklung ist die E-Mail der erste Baustein für diese Form des "Working Together". "Groupware" nennen sich heute solche Anwendungsplattformen und fast alle Funktionsmodule haben mit der traditionellen E-Mail gemein, dass es sich um zeitlich asynchrone Anwendungen handelt. Einzige Ausnahme: die Netzkonferenz.

Über die schriftliche Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer Arbeitsgruppe hinaus werden für ein effizientes Arbeiten weitere Funktionen benötigt. Wichtig ist hier vor allem der Austausch von Arbeitsdokumenten, unabhängig vom Dateiformat, zusammen mit einer Vermerkmöglichkeit nach jeder Bearbeitung sowie eine leistungsfähige Terminplanung, die eine Festlegung von Besprechungen überhaupt erst ermöglicht. Die Planung von personellen und technischen Ressourcen reicht bereits in den Bereich des "Workflow-Managements" hinein. Nur damit lassen sich selbst komplizierte Arbeitsabläufe ohne weitere Absprachen fehlerfrei bewältigen. Die Aufgaben werden nach einem festgelegten Muster nacheinander von verschiedenen Mitarbeitern bearbeitet und nach der Freigabe dann automatisch der nächsten Hierarchieebene zugestellt.

Die Werkzeuge einer Groupware sind:

  • Messaging: E-Mail, Bulletinboard, Laufzettel für Dokumente, Fax-, SMS-Funktionen u.ä.
  • Teamkalender
  • Adressbuch, Kontaktmanagement
  • Dokumentenverwaltung
  • Ressourcenverwaltung
  • Knowledge Management: Der richtige Arbeitspartner für jedes Fachgebiet.
  • Web-Interface
  • Mobile Zugriffsmöglichkeiten: Essenzen der Arbeitsergebnisse mobil abrufbar machen.
Der Markt: mehr als IBM/Lotus und Microsoft

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Tonangebend ist immer noch das Lotus/IBM-System aus dem Client "Lotus Notes" und dem Domino-Server. Gefolgt wird die Hitliste der Groupware-Anbieter vom Softwareriesen Microsoft mit seinem Exchange-System. Beide Systeme bieten mit einem zentralen Mailserver letztlich nur das Grundgerüst, das sich mit Software anderer Hersteller auf die eigenen Anwendungsbedürfnisse zuschneiden lässt.

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Arbeitsgruppen im Netz (Teil 1) 
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Markus Schopp 17. Apr 2002

Ein schönes Beispiel für Groupware als ASP findet man unter http://www.wice.de Ist...

Michael Schmid 11. Apr 2002

Hallo, ich bitte um Vergebung, aber das was Sie da schreiben ist nicht gerade besonders...



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