Nimmt Microsoft Abstand von My Services alias Hailstorm?
Doch die Idee der zentralen Datensammelstelle für persönliche Daten fand laut New York Times bei den Industriepartnern nicht den gewünschten Anklang. Die wenigsten Firmen seien daran interessiert, einen Mittelsmann zwischen sich und den eigenen Kunden zu haben. So sei es Microsoft in neun Monaten nicht gelungen, einen Partner zu finden, der sich hinter das Projekt stellt.
Auch habe Microsoft nicht die Sicherheitsbedenken ausräumen können, die mit einem zentralen Datenpool verbunden sind. Dabei seien die Bedenken weniger von Seiten der User als von Seiten der Wettbewerber gekommen, zitiert das Blatt einen Microsoft .Net Consultant, der nicht genannt werden wollte.
Microsoft erwäge nun, "My Services" als traditionelles Software-Paket und nicht als Dienstleistung an Unternehmen zu verkaufen. Die Unternehmen würden so die Daten ihrer Kunden nicht aus der Hand geben müssen.
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