Minitasking - Filesharing als Kunst

Gnutella-Client mit grafischer Darstellung von Suchanfragen und Dateiübertragung

Die Künstler-/Programmiergruppe Schoenerwissen will dynamische Datenräume erfahrbar machen und hat nun mit Minitasking den ersten visuellen Filesharing-Client vorgestellt. Die seit kurzem verfügbare Minitasking v0.0.9 Preview Edition soll PC-Nutzern die Möglichkeit bieten, visuell Teil des bestehenden Gnutella-Peer-to-Peer-Netzwerks zu werden, indem Suchanfragen und Dateitausch mit anderen Gnutella-Clients grafisch dargestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Minitasking-Benutzeroberfläche soll die Netzwerk-Struktur sichtbar machen und zeigen, wie Rechenprozesse und Protokoll-Dynamik funktionieren. Die Installation von Minitasking ist denkbar einfach, das Archiv wird entpackt und die Datei Minitasking.exe aufgerufen. Die Verbindung mit dem Minitasking-Server erfolgt automatisch und mit dem Gnutella-Netz verbindet man sich durch Verknüpfung von zwei Punkten per Drag & Drop ("Plug" auf mittigen "Connection Point" ziehen). Nach kurzer Zeit tauchen die ersten Suchanfragen im Klartext und Symbol versehen im Minitasking-Fenster auf, per Doppelklick lassen sie sich für eigene Suchen übernehmen.

Minitasking - 'visual gnutella filesharing'
Minitasking - 'visual gnutella filesharing'
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Neue Suchanfragen können nach einem Mausklick an eine beliebige Stelle auf die Oberfläche per Tastatur eingegeben und mit der Eingabetaste bestätigt werden, Suchergebnisse werden darunter aufgelistet und können per Mausklick heruntergeladen werden - ein beliebiges Verzeichnis auf dem eigenen Rechner kann dazu freigegeben werden. Entsprechend der Bandbreite werden Downloads mit verschieden großen Kreisen markiert. Die dargestellten Objekte lassen sich beliebig auf dem Minitasking-Fenster verschieben, eigene Suchen lassen sich per Doppelklick löschen. Will man den Client vom Gnutella-Netz trennen, muss man lediglich auf das kleine "Plug"-Icon doppelklicken.

Auf Grund der rein grafischen Darstellung benötigt das Java-basierte Minitasking einen schnellen PC mit Windows 98, Windows NT, Windows 2000 oder Windows XP - auch ein Java Runtime Environment ist vonnöten. Eine MacOS-X-Version soll folgen. Die Windows-Version von Minitask (2,3 MByte) kann kostenlos von Minitasking.com heruntergeladen werden. Eine Minitasking-Version mit beigepacktem Java Runtime Environment (11,2 MByte) findet sich dort ebenfalls zum Download.

Kommentar:
Vermutlich ist man als Filesharing-Vielnutzer mit einem der herkömmlichen Gnutella-Clients besser bedient, allerdings sind diese sicher nicht so spannend und schön anzusehen - immerhin wird der Computerbildschirm und Filesharing-Vorgang damit zum Kunstobjekt.

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blackshark 09. Apr 2002

Tja, leider ist es auch möglich Java nicht plattformunabhängig zu programmieren. z.B. hat...

Simmel 09. Apr 2002

Wieso braucht das Teil eine JRE und läuft trotzdem nur unter Windows? Was haben die denn...



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