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User bescheren Mandrake 440.000 Euro

Erste Bilanz des kostenpflichtigen Mandrake Club. Mit der Bitte um finanzielle Unterstützung hat der französische Linux-Spezialist Mandrake für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, bat doch das börsennotierte Unternehmen seine User um den Eintritt in den kostenpflichtigen Mandrake Club, um so das Überleben des Unternehmens zu sichern. Nun zog man bei Mandrake eine erste Bilanz des "neuen Finanzierungsmodells".
/ Jens Ihlenfeld
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Insgesamt zählt der Mandrake Club heute 5.600 Mitglieder, 3.500 davon kamen nach dem 11. März hinzu. Eine Mehrheit von 67 Prozent zählt dabei zu den Standard Members, 24 Prozent zu den Silver Members. Gerade einmal 0,2 Prozent goldene Mitgliedschaft, 0,1 Prozent sind Platin- und Unternehmens-Mitglieder. Hinzu kommen frühere Sponsoren und VUP-Mitglieder.

Die Einnahmen aus dem Mandrake Club belaufen sich insgesamt seit Einführung am 28. November 2001 auf 440.000 Euro. Damit weist das Unternehmen seit der Ankündigung am 11. März zwar einen positiven Cash-Flow auf, doch das allein reicht nicht. Um Mandrake zum Break-even zu führen, wären auf Basis der Zahlen vom letzten Jahr etwa 55.000 Mitglieder, die je 85,- Euro pro Jahr zahlen, notwendig.

Allerdings bietet der Mandrake Club den Usern auch handfeste Vorteile. Die eigentliche Linux-Distribution Mandrake Linux bieten die Franzosen zwar weiterhin für alle zum kostenlosen Download an, die darin enthaltenen etwa 60 kommerziellen Applikationen stehen aber nur Mandrake-Club-Mitgliedern zum Download zur Verfügung. Dazu zählt unter anderem StarOffice 6.0, das eine "silberne" Mitgliedschaft voraussetzt.


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