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FrameMaker 7.0 mit verbesserten XML-Funktionen

FrameMaker und FrameMaker+SGML verschmelzen zu einem Produkt. Wie Adobe heute bekannt gab, soll noch im zweiten Quartal die deutsche Fassung von FrameMaker 7.0 erscheinen. Die neue Version der Authoring- und Publishing-Lösung wurde besonders um neue XML-Funktionen erweitert, um die gemeinsame Bearbeitung und Aufbereitung von Inhalten zu erleichtern. Zudem wurde eine neue Version des FrameMaker Server angekündigt.
/ Ingo Pakalski
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Mit FrameMaker 7.0 werden die beiden bislang getrennt erhältlichen Produkte FrameMaker und FrameMaker+SGML unter einem Dach vereint. In einer strukturierten Umgebung entwickeln Anwender gültige XML-Dateien, um so den Anforderungen von Publishing-Projekten gerecht zu werden, die auf Informationen aus einer zentralen Quelle beruhen. Darüber hinaus steht eine Bedienoberfläche zur Verfügung, mit der sich XML-Dateien für die Textverarbeitung besonders einfach erstellen lassen sollen.

FrameMaker 7.0 beherrscht durch die erweiterten XML-Funktionen die Veröffentlichung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen durch eine zentrale Quelldatei mit Hilfe von passenden Vorlagen. So lassen sich erstellte Dokumente etwa sowohl im Internet als auch auf einem kleinen PDA-Bildschirm anzeigen und gleichfalls zu Papier bringen. Die Bearbeitung der XML-Inhalte geschieht in einem WYSIWYG-Modus, wobei eine Gültigkeitsüberprüfung in Echtzeit erfolgt.

Für XML-Einsteiger stehen Vorlagen zur Verfügung, die auf standardisierten xDocBook und xHTML DTDs (Document Type Descriptions) beruhen und die einfache Verknüpfung zwischen XML-Elementen und Tabellen, Grafiken, Fußnoten, Querverweisen oder Indices erlauben. Die im Lieferumfang enthaltene WebWorks Publisher Standard Edition 7.0 von Quadralay bietet zudem Funktionen für die Publikation via HTML, für den Palm Reader und andere PDA-Formate.

FrameMaker 7.0 unterstützt skalierbare Vektorgrafiken (SVG), WebDAV (Web Distributed Authoring and Versioning) und Adobes Extensible Metadata Platform (XMP). Dabei stellt XMP ein übergreifendes Rahmenwerk für den Austausch von Metadaten zwischen verschiedenen Adobe-Applikationen bereit. Ferner lassen sich "tagged" PDFs ausgeben, die auch auf PDAs dargestellt werden können und zudem von vielen Vorleseprogrammen verarbeitet werden, so dass Anwender mit Sehbehinderung diese nutzen können.

Als Weiteres kündigte Adobe den FrameMaker Server in der Version 7.0 an, womit Unternehmen Zugriff auf bestehende Informationen erhalten, die verteilt in Datenbanken, Dokumenten-Management-Systemen und XML-Beständen lagern. Natürlich lassen sich diese Daten in FrameMaker 7.0 weiterverarbeiten.

FrameMaker 7.0 für Windows und MacOS soll noch im zweiten Quartal in Deutschland zum Preis von 1.600,- Euro auf den Markt kommen. Unter MacOS X läuft auch die aktuelle Version von Framemaker nur im Classic-Mode. In den USA kostet die Vollversion 799,- US-Dollar ohne Mehrwertsteuer. Ein Upgrade bietet Adobe für die ersten drei Monate für 290,- Euro an, danach steigt der Upgrade-Preis auf 470,- Euro. Für den FrameMaker Server 7.0 fallen Kosten in Höhe von 11.600,- Euro an.


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