Heyde AG stellt Insolvenzantrag

IT-Dienstleister ist zahlungsunfähig

Der Vorstand der Heyde AG wird am heutigen Tag beim zuständigen Amtsgericht Friedberg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit stellen, das gab der IT-Dienst bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die Gläubigerbanken, die zunächst ihre Unterstützung für die nächste Restrukturierungsphase des Unternehmens zugesagt hatten, stellen trotz vielversprechender Gespräche des Heyde Vorstands mit ernsthaft interessierten Investoren zum jetzigen Zeitpunkt keine notwendige Finanzierung zur Verfügung, was zur Zahlungsunfähigkeit führt", so das Unternehmen. Das weitere Vorgehen zur Fortführung der Gesellschaft soll mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter abgestimmt und schnellstmöglich den Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Aktionären, Investoren und Medien mitgeteilt werden.

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Anfang März hatte die Heyde AG angekündigt, den bereits eingeschlagenen Weg der Fokussierung weiter forcieren und sich zukünftig ausschließlich auf ihre Kernkompetenzen innerhalb der Geschäftsfelder Supply Chain und Financial Services konzentrieren zu wollen. Gleichzeitig hatte der Vorstand im Zuge dieser Repositionierung der Heyde AG beschlossen, den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf Deutschland zu fokussieren. Mit dieser Entscheidung war die Schließung der verlustträchtigen Systemintegrationsaktivitäten in England, Brasilien und Spanien verbunden.

Die Unternehmen der Heyde-Gruppe erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2001 einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro bei einem Fehlbetrag (EBITA) von knapp 50 Millionen Euro.

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