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Phenomedia-Tochter Codecult bringt eigenen 3D-Benchmark

Basierend auf Codecreatures-3D-Engine und DirectX 8.1. Die Phenomedia-Tochter Codecult hat einen eigenen 3D-Benchmark veröffentlicht. Dieser basiert auf der 3D-Engine der Codecult-Spieleentwicklungs-Software Codecreatures und soll DirectX- bzw. Direct3D-8.1-kompatible Grafikkarten voll ausnutzen.
/ Christian Klaß
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Der auf Codecult.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download (ca. 38 MByte) bereitstehende Codecreatures-Benchmark macht Gebrauch von Vertex- und Pixelshader-Effekten, die derzeit von GeForce3-, GeForce4-Ti- und Radeon-8500-Grafikchips unterstützt werden. Der Benchmark zeigt eine Landschaftsszene mit etwas zu unnatürlich gleichmäßig wogendem Gras und ermittelt die Grafikleistung eines Systems mittels der möglichen Framerate (Bilder/s) in den Auflösungen 1024 x 768, 1280 x 1024 und 1600 x 1200 Bildpunkten. Das Ergebnis ist ein geometrisches Mittel aus den drei Auflösungen und wird von Codecult als "Codecreatures Number" bezeichnet.

"Einen Benchmark zu veröffentlichen ist eine bewährte Methode, sich die Akzeptanz für eine neue Game Engine unter den Mitgliedern der Game Community und der Hardcore-Spieler zu sichern" , so Codecult-Geschäftsführer Stefan Herget. "Dieser Benchmark gibt uns die Möglichkeit, die Fähigkeiten von Codecreatures und Realisierbarkeit ihres Einsatzes als Spieleentwicklungs-Plattform aufzuzeigen."

Codecult-Konkurrent Vulpine hat bereits im März 2001 Ähnliches gemacht und mit dem OpenGL-3D-Benchmark GLMark seine Spieleentwicklungs-Plattform Vulpine Vision bekannter gemacht. Auch andere Hersteller nutzen ihre 3D-Engines für 3D-Benchmarks, darunter Remedy Entertainment deren 3D-Spiele-Engine MAX-FX nicht nur durch das Spiel Max Payne, sondern auch durch den 3D-Benchmark 3DMark 2001 bekannt wurde.

Codecults Games-Middleware "Codecreatures" wurde erstmals auf der ECTS 2001 im letzten Herbst und kürzlich auf der Games Developer Conference (GDC) 2002 demonstriert.

Kommentar:
Für den Normalanwender etwas überkandidelt sind die Anforderungen, die der neue Benchmark an die Speicherausstattung stellt: Die Grafikkarte sollte 128 MByte Speicher besitzen und beim Hauptspeicher empfiehlt Codecult 512 MByte, erst mit 1 GByte soll sich jedoch die Grafikleistung richtig ermitteln lassen.


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