Neuartiges Java-Smartphone Hiptop von Danger
Die Mischung aus PDA und Handy verwendet ein Betriebssystem auf Java-Basis, verzichtet also auf den Einsatz der üblichen PDA-Betriebssysteme PalmOS, Epoc oder WindowsCE. Zur Programmausführung besitzt das 11,5 x 6,5 x 3,0 cm messende Gerät 16 MByte Speicher und einen 4-MByte-Flash-Baustein. Erste Screenshots der Programme lassen vermuten, dass sich der Hiptop leicht und unkompliziert bedienen lässt. Die Software-Ausstattung entspricht dem, was man von einem Smartphone heutzutage erwarten kann. So gehören die üblichen PIM-Applikationen zur Termin- und Adressverwaltung sowie Aufgabenlisten und ein Notizzettel-Programm zum Lieferumfang. Der integrierte E-Mail-Client soll Dateianhänge wie PDF-Dokumente, Bilder oder Word-Dateien ohne Probleme empfangen und versenden können. Als Weiteres wurde ein Instant Messenger sowie ein Web-Browser implementiert, worüber aber noch keine näheren Details in Erfahrung zu bringen waren. Optional soll sich das Smartphone um eine Digitalkamera erweitern lassen.
Das 150 Gramm wiegende Gerät besitzt einen USB-Anschluss zum Datenaustausch mit einem Desktop-Rechner, wobei alle üblichen PIM-Applikationen unterstützt werden, verspricht der Hersteller. Als weitere Anschlüsse an die Außenwelt ist eine IrDA-Schnittstelle für Infrarot-Übertragungen und ein Headset-Stecker implementiert. So kann man entweder über ein angeschlossenes Headset telefonieren oder hält sich den Hiptop in geschlossenem Zustand ans Ohr.
Danger will den Hiptop in den USA im 2. Quartal auf den Markt bringen. Nach Deutschland soll das Java-Smartphone Ende des Jahres kommen und dabei weniger als 200,- US-Dollar kosten.



