Spieletest: Star Trek Bridge Commander - Picard arbeitslos?
Weltraumsimulation von Totally Games. Bekannt wurden die Entwickler von Totally Games mit Spielen wie X-Wing und Tie Fighter, jetzt haben sie allerdings das Universum gewechselt und präsentieren zusammen mit Activision den Star Trek Bridge Commander – die Chance für jedermann, einmal im Kapitänssessel eines Föderationsschiffes Platz zu nehmen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Eben dieser ist auf Grund einer plötzlichen Supernova und den damit verbundenen Komplikationen frei geworden und darf nun vom Spieler übernommen werden. Ein paar aufmunternde Worte von Picard (gesprochen von der englischen Original-Stimme, deutsch sind im Spiel nur die Untertitel) gibt es noch mit auf den Weg, danach darf man sein Glück als Captain versuchen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die Bedienung ist dabei denkbar simpel: Durch einfache Mausklicks erteilt man etwa seinem Steuermann oder den Technikern Befehle wie zum Beispiel ein neues Ziel zu setzen, auf Warp-Geschwindigkeit zu gehen oder an einer Raumstation anzudocken. Die eigentlichen Handlungen werden von den jeweils angesprochenen Crew-Mitgliedern direkt übernommen, dem Spieler bleibt zumeist nur die Rolle des Zuschauers. Ein wenig anders sieht dies bei den recht häufigen Gefechten aus, in denen man auf Wunsch selber das Zielen und Feuern übernehmen kann.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die spannende Story erreicht das Niveau einer besseren TV-Folge und überrascht durch teils unvorhersehbare Wendungen. Allerdings ist ihr Verlauf streng linear vorgegeben, man hat kaum Optionen, vom vorgegebenen Handlungspfad abzuweichen. Der Schwierigkeitsgrad ist generell nicht allzu hoch, zumal man meist von einem der Berater, vom Sternenflottenkommando oder auch direkt bei einem der Gastauftritte von Picard oder Data mitgeteilt bekommt, was als nächstes zu tun ist.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die Grafik wirkt teils etwas antiquiert, vor allem die Großaufnahme der Charaktere offenbart doch recht kantige Gesichter und Körper. Dafür sind die Zwischensequenzen wirklich schön anzusehen, etwa wenn das Raumschiff auf Warp-Geschwindigkeit geht. Star-Trek-Fans werden sich zudem über die sehr stimmige Atmosphäre auf der Brücke mitsamt ihren aus der TV-Serie bekannten Bedienelementen sowie über die zahlreichen bekannten Gesichter und Rassen freuen, die im Story-Verlauf auftreten.
Fazit: Bridge Commander gehört zu den besseren im Star-Trek-Universum angesiedelten Spielen. Wenn man sich auch manchmal etwas mehr Handlungsfreiheit wünschen würde, macht es viel Spaß, mit dem eigenen Kommando die Story weiter voranzutreiben und mit dem eigenen Raumschiff Gefechte zu führen oder sein diplomatisches Geschick zu beweisen. Hat man den Titel allerdings erst mal durchgespielt, was erfahrene Spieler an einem Wochenende schaffen, wird man ihn auf Grund des sehr linearen Handlungsstranges kaum noch einmal hervorholen.